11.08.2017 Bayerisch Eisenstein

Neues Highlight der Gemeinde: das neue Arberseehaus

„Ebner hört zu“ – Der Landratskandidat der CSU auf Tour durch Bayerisch Eisenstein

EHZ Bayerisch Eisenstein
Foto: CSU Regen
Dr. Stefan Ebner war in Bayerisch Eisenstein unterwegs – zu Fuß, auf dem Wasser und auf den Gleisen. Viele Stationen für viele Eindrücke!

Schöner kann ein Termin kaum starten – als im Tretboot auf dem Arbersee. Der Ortsvorsitzende Michael Herzog zeigt Bayerisch Eisenstein von der schönsten Seite und begrüßt Dr. Stefan Ebner vor dem Neubau des Arbersees. Hier entsteht am Fuße des Großen Arber bald ein weiteres Highlight für die Gemeinde: Das neue Arberseehaus. Der aktuelle Bau macht gute Fortschritte, sodass Einheimische wie Touristen hier bald bayerische Schmankerl und Brotzeit genießen werden.

 


Für mehr Lebensqualität im Alltag sind zwei Einheimische unentbehrlich: Bernhard Bach und Cornelia Kunath-Jäckl. Zusammen leiten und organisieren sie den Dorfladen in Bayerisch Eisenstein. Durch eine Genossenschaft ins Leben gerufen, ist er für die Menschen und Gäste vor Ort eine große Bereicherung. Die Einkaufsmöglichkeit steigert die Lebensqualität – vor allem für die Älteren. Auch wenn mangelnder Umsatz ein stetiges Problem ist, wird für den Erhalt des Dorfladens gekämpft. Die Schließung würde einen großen Schritt zurück für die Infrastruktur bedeuten.

 


Bahnhof mal anders – mit Kultur und Geschichte. Direkt vor der tschechischen Grenze kommen am geschichtsträchtigen Grenzbahnhof die kulturellen Highlights der Gemeinde zusammen. Hier ist die Endstation der Waldbahn und die Fahrgäste stolpern direkt in die Museumsmeile. Das Lokalbahnmuseum ist sehr sehenswert, ebenso die Kunstgalerie mit seinen regelmäßig wechselnden Ausstellungen berühmter Künstler. Die ehemalige Wartehalle wurde zu einem Wirtshaus umgebaut und beeindruckt nicht nur Dr. Stefan Ebner mit dem wunderschönen Ambiente.

 


Stolz präsentierte die Gemeinde anschließend ihre Helden im Alltag und in der Not: Freiwillige Feuerwehr Bayerisch Eisenstein. In der Arberland-Halle ist der Sitz der Ehrenamtlichen, wie etwa den frisch gewählten Feuerwehrkommandanten Michael und Bernhard Treml. Aus erster Hand erfährt der Landratskandidat vor welchen ungelösten Problemen die Freiwillige Feuerwehr steht und welche Neuigkeiten es gibt. Stolz wird das neue Feuerwehrlöschfahrzeug HLF 20 vorgestellt, das eine Attraktion für den dringend notwendigen Nachwuchs sein könnte. Eine Werbekampagne muss her, um neue Helden in die Areberland-Halle zu locken. Nur so kann die Truppe zu jeder Tageszeit mit vollem Einsatz und Tatendrang für die Bevölkerung da sein. Durch die hohe Zahl der Pendler, die außerhalb der Gemeinde und des Landkreises arbeiten, ist die Einsatzverfügbarkeit kaum ausreichend. Zudem macht der Mannschaft ein fehlendes Abkommen zu schaffen – Deutschland und Tschechien arbeiten im Notfall noch nicht zusammen. "Das wäre wichtig, denn besonders die beiden Grenzorte Bayerisch Eisenstein und Zelezna Ruda könnten davon profitieren", so der Landratskandidat.

 


Erst das Vergnügen, dann die Arbeit – so das Motto bei diesem Besuch. Zum Abschluss stellt der Landratskandidat der CSU den Einheimischen sein Wahlprogramm vor. Nicht verstaubt als Vortrag am Rednerpult, sondern in geselliger Atmosphäre in Form des Bürgerdialogs. Mit musikalischer Begleitung erzählte Ebner in der urigen Schmugglerhütte, welches große Ziel ihn motiviert. „Gut Leben, intensiv Lernen, erfolgreich Arbeiten, Glückliche Alt werden“ – all das soll den Menschen vor Ort geboten werden, sodass sie in keinem Alter oder Lebensabschnitt den Landkreis verlassen müssen.

 


Die Verlagerung der Behörden von der Großstadt auf das Land ist ein erster Schritt und eine große Chance, hochqualifizierte Arbeitskräfte zurück in den Landkreis zu holen. Doch die Wirtschaft leidet stark unter dem schlechten Image der Region. Bewerbungen gehen an den Firmen in den Großstädten – obwohl hier oft schlechter bezahlt und überteuert gewohnt wird. Höchste Zeit den Landkreis in richtige Licht zu rücken, meint Ebner: „Wir sind mit den Metropolen auf einer Augenhöhe. Das müssen die Einheimischen verinnerlichen und die Menschen außerhalb des Landkreises erfahren. Ein neues Image muss her!“ Für den ersten guten Eindruck ist auch eine intakte Infrastruktur von großer Bedeutung. Straßen versteht der Landratskandidat als Lebensadern und Mobilität als ein Grundrecht. Deshalb setzt er sich besonders für die ältere Generation für den öffentlichen Nahverkehr und den Rufbus ein. Nur so könne man ihre Lebensqualität verbessern und Zugang zu den ärztlichen Versorgung in der Umgebung verschaffen. Apropos: In Bezug auf die Krankenhäuser gilt das Motto „Doppelt hält besser“. Beide Einrichtungen sollen dem Landkreis erhalten bleiben.
 

Autor: pm/mf