13.09.2017 Grabenstätt

Kontrolle

20 Minuten zu früh: Trotz Fahrverbot mit Maserati unterwegs

Polizeiauto
Foto: Ursula Hildebrand
Beamte der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein kontrollierten am Montag kurz vor Mitternacht, auf der A 8 in Richtung München, einen Maserati mit Münchener Zulassung.

Fahrzeugführer war ein in Kolbermoor wohnhafter 40-jähriger Deutscher. Dieser befand sich mit seiner 42-jährigen Begleiterin auf der Heimfahrt nach Rosenheim. Bei der Kontrolle konnte der Mann gegenüber den Beamten keinen Führerschein vorweisen. Er gab von sich aus an, dass sein Führerschein aufgrund eines Fahrverbots bei der Polizei verwahrt wird, er aber seit heute wieder mit dem Auto fahren dürfe.

Eine Überprüfung in der Fahrverbotsdatei und die Rücksprache mit der fahrerlaubnisverwahrenden Polizeiinspektion Brannenburg, bestätigte die Aussage des  Deutschen teilweise. Tatsächlich lag der Führerschin dort zur Abholung bereit - allerdings frühestens ab Mitternacht dieses Tages.

Die Schleierfahnder untersagten dem 40-Jährigen etwa 20 Minuten vor Ablauf seines Fahrverbots die Weiterfahrt. Die restliche Heimfahrt konnte er als Beifahrer im Maserati genießen. Zudem wird er bald Post von der Staatsanwaltschaft Traunstein erhalten, da er wegen Fahrens trotz Fahrverbots angezeigt wurde.
 

Autor: Pressemitteilung

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