31.08.2017 Schönau am Königssee

Hilferufe gehört

Allgäuer (26) sitzt 200 Meter über Königssee-Ufer in Felswand fest

Königssee-Westufer
Foto: BRK BGL
In der Nähe der Salet-Alm hörten Wanderer laute Hiferufe: Ein junger Mann hatte sich verstiegen und war in eine gefährliche Felswand geraten ...

Die Berchtesgadener Berg- und Wasserretter und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ haben am Donnerstagmittag, 31. August, einen verstiegenen und erschöpften Wanderer im steilen Königssee-Westufer gesucht und per Rettungstau aus einer Felswand ausgeflogen.

Der 26-jährige Allgäuer war vom Sagereckersteig abgekommen, in absturzgefährliches Gelände geraten und hatte laut um Hilfe gerufen.

Gegen 11.45 Uhr meldeten der Senner und mehrere Wanderer von der Saletalm am Königssee-Südufer Hilferufe aus dem Gebiet zwischen Sagereckersteig und Schrainbach.

Die Berchtesgadener Berg- und Wasserretter fuhren per Rettungsboot, das bereits für einen Taucheinsatz unterwegs war, nach Salet und suchten vom Boot aus per Fernglas die Steilhänge des Königssee-Westufers zwischen Schrainbach und Salet ab; gleichzeitig brachte die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ zwei weitere Bergretter zur Saletalm, wobei einer zu Fuß über den Sagereckersteig aufstieg und der andere mit der Hubschrauber-Crew aus der Luft suchte.

Die Einsatzkräfte am Hubschrauber-Landeplatz und am Steig konnten Rufkontakt herstellen und den Mann dann vom Boot aus per Fernglas am Westufer etwa 200 Meter über dem See in einer Felswand orten.

„Christoph 14“ und ein Bergretter flogen den unverletzten 26-Jähigen per Rettungstau nach Salet aus; die Wasserwacht brachte ihn im Boot zur Seelände zurück.  

Autor: BRK BGL

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