31.01.2017 Schwarzbach

Das hat sich gelohnt

Bulgaren, Rumänen, Polen und Kroaten bei Grenzkontrollen verhaftet

Bundespolizei Grenzkontrolle
Foto: Bundespolizei
Die Bundespolizei hat am Montag bei Grenzkontrollen auf der A 8 in zwölf Stunden fünf Haftbefehle vollstreckt. Die verurteilten Straftäter stammen aus Bulgarien, Rumänien, Kroatien und Polen.

Auf Höhe Schwarzbach überprüften Bundespolizisten die Personalien eines polnischen Autofahrers. Wie sich mit Hilfe des Polizeicomputers herausstellte, wurde der 25-Jährige von der Dresdner Staatsanwaltschaft gesucht. Wegen Körperverletzung war der Pole zu einer Geldstrafe in Höhe von 3.000 Euro verurteilt worden. Ersatzweise sah das Gericht eine 100-tägige Freiheitsstrafe vor. Diese konnte der Festgenommene dank finanzieller Unterstützung seines Bruders verhindern.

Für 75 Tage hinter Gitter sollte zunächst ein rumänischer Staatsangehöriger, da er seine Justizschulden bislang nicht bezahlt hatte. Das Amtsgericht Ulm hatte wegen Steuerhinterziehung eine Geldstrafe in Höhe von 1.500 Euro verhängt. Auch der Rumäne konnte den Gang ins Gefängnis durch Zahlung der geforderten Summe verhindern.

Ebenfalls auf der A 8 kontrollierten die Bundespolizisten die Insassen mehrerer Reisebusse. Gegen zwei Kroaten und eine Bulgarin lagen Strafbefehle wegen Betrugs und Erschleichens von Leistungen vor. Die beiden Männer und die 22-Jährige konnten ihre Strafe von jeweils mehreren hundert Euro zahlen und durften ihre Reise fortsetzen. Insgesamt konnten der Justizkasse rund 6.000 Euro zugeführt werden.
 

Autor: pm/kp

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