20.01.2017 Waging am See

Wasserretter proben Ernstfall:

Eisrettungsübung bei Nacht auf Waginger See


Foto: FDL/Lamminger
Die Eisdecke auf unseren heimischen Gewässern ist im Moment noch nicht tragend. Die Gefahr des Einbrechens ist demnach sehr groß und kann für den Verunglückten schlimme Folgen nach sich ziehen.

Im Akutfall kommt es bei der Rettung der eingebrochenen Person auf jede Sekunde an. Um optimal vorbereitet zu sein, veranstaltete die DLRG Traunstein-Siegsdorf am Waginger See eine Eisrettungsübung. Ein ständiges Training ist unabdingbar, um im Ernstfall das richtige Mittel an der richtigen Stelle schnell einzusetzen.

Daher wurden auch dieses Jahr wieder alle Rettungstechniken und unterschiedlichen Rettungsgeräte beübt. Das Ausbildungsteam der DLRG Traunstein-Siegsdorf hat großen Wert darauf gelegt, dass ihre Wasserretter die Besonderheiten mit dem Umgang der einzelnen Rettungsgeräte kennen.

Sie haben wieder wertvolle Tipps gegeben, wie man unter anderem noch schneller mit dem Eisretter zur verunglückten Person gelangt und mit welchem Rettungsgriff man sie ohne selbst ins Eis einzubrechen sehr zügig und zugleich Patientenschonend herauszieht.

In der Wasserrettung steht Teamarbeit an höchster Stelle. So sorgen bei dieser Übung wieder klare Kommandos dafür, dass die Wasserretter untereinander Hand in Hand arbeiten und sich gegenseitig unterstützen.

Kommt es zu einem Einsatz im Umkreis von Waging, wird neben dem Rettungswagen und dem Notarzt auch der First Responder der Feuerwehr Waging alarmiert. Eine Gemeinschaftsübung mit der Feuerwehr hat allen Beteiligten geholfen, die Schnittstelle zwischen Wasser- und Landrettung zu verbessern, um während eines Einsatzes das best mögliche Outcome für den Patienten zu erlangen.

An der Fortbildung beteiligten sich die DLRG Traunstein-Siegsdorf mit 20 Wasserrettern und 10 Einsatzkräfte des First Responderteams der Feuerwehr Waging.   

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Autor: FDL/Lamminger/glr

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