11.10.2017 Teisendorf

Teisendorfer Sport-Junkie

Ex-Ninja-Warrior-Finalist Simon springt sich für nächste TV-Show warm

Simon Brunner
Foto: Simon Brunner
Endstation beim Finale von "Ninja-Warrior" für Simon Brunner aus Teisendorf: Doch jetzt gibt das Energiebündel schon für die nächsten TV-Projekte Vollgas.

Für viele Sportler gilt die Devise: Dabei sein ist alles. Jedoch nicht für den Teisendorfer Simon Brunner, einer der 28 diesjährigen Finalisten in „Deutschlands stärkster Wettkampf-Show – Ninja Warrior“.

„Wenn ich an einer Herausforderung teilnehme, habe ich sehr hohe Anforderungen an mich selbst. Nur dabei sein reicht mir eigentlich nicht. Immer das Beste zu geben und den Sieg zu holen, das ist mein Ziel“, betont der 20-jährige ehrgeizige Sport-Junkie, der Anfang Juni 2017 durchs „Ninja Warrior“-Studio von RTL sprang, turnte und kletterte.

„Peinlichstes Hindernis“ bedeutete das Aus

Diese harte Wettkampf-Show, die ursprünglich aus Japan stammt, verlangt ihren Kandidaten alles ab: Kraft, Ausdauer, Körperbeherrschung und vor allem Eines: Nerven wie Drahtseile. „Ich war anfangs nervös wie sonst was. Ich dachte, mich haut’s gleich um“, erinnert sich Simon an die schwierigen Hindernis-Parcours.

Für den Sieg des „Teisendorfer Kraftpakets“, das auch schon im Frühjahr dieses Jahres an der Wettkampf-Show „Ultimate Beastmaster“ in Kalifornien teilgenommen hat, hat es leider nicht ganz gereicht. Und das aus einem Grund, über den sich der ehrgeizige Sportler immer noch ärgern könnte: „Ich war in dieser Runde super in der Zeit. Die Moderatoren feuerten mich jedoch so an, dass ich dachte, ich hätte nur noch wenige Sekunden. Dann habe ich gehudelt und bin am peinlichsten und für mich einfachsten Hindernis überhaupt rausgeflogen: am „Kettenkarussell.“

Simon ist bei neuem RTL-Serienformat dabei

Trotzdem lässt sich der energiegeladene 20-Jährige von dieser Niederlage nicht unterkriegen: Bereits jetzt, wenige Tage nach der Fernseh-Ausstrahlung des „Ninja Warrior“-Finales, schmiedet er neue sportliche Pläne. „Nächstes Frühjahr werde ich beim neuen RTL-Serienformat Team Ninja Warrior dabei sein. Da gehen wir zu dritt an den Start. Mit dabei ist Rene Casselly Jr., der aus einer Zirkusfamilie stammt und ein extrem guter Sportler ist. Jedoch suchen wir noch ein Mädchen für unser Ninja-Team“, verrät Simon.

Wenn das Energiebündel mal nicht mit seinem straffen Trainingsplan beschäftigt ist, springt es in Städten wie Salzburg, München oder London im Rahmen der Sportarten Parkour und Freerunning über Dächer, Brücken und sonstige andere Hindernisse. Nicht mal an seinem freien Trainingstag, dem Sonntag, sitzt Simon eine Sekunde still: „Sonntags bin ich oft in den Bergen mit Spezln unterwegs. Berggehen und Klettern ist für mich Regeneration.“

Foto links: Von 13.000 Bewerbern kam Simon bei „Ninja Warrior“ unter die Besten 28 und zog ins Finale ein. (Bild: RTL)

Foto rechts: In seiner Freizeit ist der sportliche Teisendorfer gerne in den Bergen unterwegs - hier am Untersberg Klettersteig. 

Simon Brunner
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Autor: Victoria Reischl

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