10.08.2016 Waging am See

Breitband-Ausbau:

Schnelles Internet für die Gemeinde Waging

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Foto: 123rf.com
Die Telekom erhält den Zuschlag. Geschwindigkeiten von 30 MBit/s, in manchen Ortsteilen bis zu 200 Mbit/s, werden erreicht.

Die Entscheidung ist gefallen: Die Telekom hat den Zuschlag für den Ausbau des Internets in der Gemeinde Waging erhalten.

266 Haushalte bekommen ab Ende 2017 Breitbandanschlüsse mit Geschwindigkeiten von 30 MBit/s, in manchen Ortsteilen bis zu 200 Mbit/s.

Damit werden die Kunden in den Erschließungsgebieten der Gemeinde Waging, nicht nur ruck zuck ins Internet gehen, sondern auch Entertain, das TV-Produkt der Telekom, nutzen können.

Dank an die Gemeinde 

Wir danken der Gemeinde Waging für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns darauf, das Projekt zügig anzugehen,“ sagt Bettina Rehrl-Gschirr, Regionalmanagerin der Deutschen Telekom. „Wir wissen wie wichtig ein schneller Internetanschluss ist. Deshalb wollen wir so vielen Menschen wie möglich einen solchen Anschluss zur Verfügung stellen. Wir versorgen die betroffenen Gemeindeteile mit der neuesten Breitbandtechnologie und machen die Gemeinde Waging damit zukunftssicher.“

So geht der Ausbau weiter: „Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein“, ergänzte Georg Selbertinger. „Gleichzeitig wird eine Firma für die notwendigen Tiefbaumaßnahmen ausgesucht und das notwendige Material bestellt“.     

Sobald alle Kabel verlegt und Multifunktionsgehäuse aufgestellt sind, erfolgt der Anschluss ans Netz der Telekom. In der Regel vergehen zwischen dem Vertragsabschluss und der Buchbarkeit der Anschlüsse gerade einmal zwölf Monate.

So kommt das schnelle Netz ins Haus

Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Das sorgt für erheblich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Die Verteiler werden zu Multifunktionsgehäusen (MFG) umgebaut. Die großen grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen. Im MFG wird das Lichtsignal von der Glasfaser in ein elektrisches Signal umgewandelt und von dort über das bestehende Kupferkabel zum Anschluss des Kunden übertragen. Es gilt die Faustformel: Je näher der Kunde am MFG wohnt, desto höher ist seine Geschwindigkeit.  

Autor: pm/glr

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