07.09.2017 Schwarzbach

Bundespolizei ermittelt:

Zwei italienische Schleuser auf A8 gefasst

Bundespolizei Grenze
Foto: Bundespolizei
Die Bundespolizei beschuldigt zwei Italiener, mehrere Migranten eingeschleust zu haben.

Sie wurden am Mittwoch, 6. September, unabhängig voneinander auf der Autobahn Salzburg – München gestoppt. Bei den Geschleusten handelt es sich um Senegalesen und Pakistaner.

In der Kontrollstelle auf Höhe Schwarzbach überprüften die Bundespolizisten die Insassen eines Pkw. Dabei stellte sich heraus, dass sich der Fahrzeugführer, ein im Senegal geborener Italiener, ordnungsgemäß ausweisen konnte.

Seine beiden senegalesischen Mitfahrer, 31 und 37 Jahre alt, verfügten hingegen nicht über die erforderlichen Papiere.

Auch Beamte der Polizeiinspektion Fahndung stoppten im weiteren Verlauf der A8 einen Wagen, der mit drei Personen besetzt war. Am Steuer saß ein gebürtiger Italiener mit Wohnsitz in Deutschland. Der 24-Jährige beförderte zwei pakistanische Staatsangehörige.

Im Gegensatz zu ihrem Fahrer führten der 29- und der 32-jährige Begleiter keine Papiere mit.

Beide Italiener durften nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ihre Autofahrt jeweils fortsetzen. Die mutmaßlichen Schleuser müssen aber voraussichtlich schon bald mit einem Strafverfahren rechnen.

Sowohl die Senegalesen als auch die Pakistaner wurden an die zuständige Ausländerbehörde beziehungsweise Aufnahmestelle für Flüchtlinge weitergeleitet.

Autor: Pressemitteilung

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