08.09.2017 Rosenheim

Wiesnblaulicht:

Polizeibericht vom Rosenheimer Herbstfest

Wiesnblaulicht Rosenheim
Foto: Polizeipräsidium Obb. Süd
Sehr gut besucht war auch in diesem Jahr das traditionelle Feuerwerk, das um 21 Uhr am Rosenheimer Nachthimmel erstrahlte. Tausende Wiesnbesucher drängten sich in die Gassen der Festwiese und sicherten sich den besten Platz in erster Reihe.

Leider kam es am frühen Abend des 7. September, zu einem Betriebsunfall, bei dem ein Mann schwer verletzt wurde.

Mit dem alljährlichen Feuerwerk wird auch der Wiesnendspurt für die letzten Herbstfesttage eingeläutet, ehe am Sonntagabend die Zapfhähne zugedreht werden. Trotz der zahlreichen Festbesucher war das Einsatzaufkommen der Wiesnwache gering.

Während der Fahrt mit der „Konga-Schaukel“ verlor ein Wiesnbesucher seinen Schlüssel, der auf dem Dach des Autoscooterbetriebes landete. Hilfsbereit stieg ein 36-jähriger Mitarbeiter des Autoscooter auf das Dach des Fahrgeschäftes und konnte den verlorenen Schlüssel auffinden.

Beim Abstieg über die Leiter rutschte der Mitarbeiter von einer Sprosse und stürzte ca. vier Meter zu Boden. Schwer verletzt musste der Mann durch den Rettungsdienst ins Klinikum Rosenheim verbracht werden.

Wenig Freude am Feuerwerk schien ein 49-Jähriger aus Tuntenhausen zu haben, der grundlos Passanten beleidigte. Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes übergaben den Störenfried an die Wiesnwache, doch dann legte der Mann erst richtig los.

Nachdem sich die Beamten das gesamte Repertoire an Schimpfwörtern anhörten folgten ein Wiesnverbot sowie eine Anzeige wegen Beleidigung.

Auch die Reinigungskraft der Toilettenanlage im Auer musste sich gestern von einem besonders aggressiven 27-Jährigen einiges anhören. Der Brückmühler konnte sich hierbei kaum auf den Beinen halten und litt teilweise unter alkoholbedingter Desorientierung.

Die Wiesnwache sorgte auch hier für Ruhe und nahm den Mann in ihre Obhut.

Autor: Pressemitteilung

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