13.08.2017 Landkreis Erding

Schulbedarfsplanung

Der Landkreis Erding will es wissen: Wer geht 2025 wo zur Schule?

Schild Schule
Foto: Ursula Hildebrand
Der Landkreis Erding hat die Kooperationspartner Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München (PV) und SAGS mit einer Schulbedarfsplanung beauftragt.

Das ist nun der siebte von acht Landkreisen in der Region München, für den der PV eine solche Analyse erstellt. Prognostiziert werden soll die Schülerentwicklung an den Mittel- und Realschulen sowie an den Gymnasien und beruflichen Oberschulen. Ziel der Untersuchung ist eine fundierte Datengrundlage für die weitere Planung der Schulinfrastruktur im Landkreis.

 

Von 2005 bis 2015 ist der Landkreis Erding um 10.700 Einwohner (plua 8,7 Pozent) gewachsen. Bis 2035 werden mindestens 20.000 neue Einwohner im Landkreis erwartet – darunter natürlich auch Kinder und Jugendliche. Der stetige Zuzug und die Wiedereinführung des G9 führen zu neuen Raumbedarfen und Verschiebungen beim Schulwahlverhalten, zum Beispiel zwischen Realschule und Gymnasium.

 

Der allgemeine Trend zu höheren Schulabschlüssen zeigt sich auch im Landkreis Erding. Der Anteil der Abiturienten stieg vom Schuljahr 2005/2006 bis zum Schuljahr 2014/2015 von 11,7 auf 24,1 Prozent an. Die Umstellung auf das G9 erfolgt im Schuljahr 2018/2019. Spätestens ab dem Schuljahr 2025/2026 entsteht für die neue 13. Klasse ein erhöhter Raumbedarf.

 

Für all diese Veränderungen will sich der Landkreis Erding rüsten und beauftragt die Kooperationspartner Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München (PV) und SAGS mit einer Schulbedarfsplanung. Anfang 2018 sollen die Ergebnisse vorliegen.
 

Autor: Pressemitteilung

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