16.03.2017 München

Brandstiftung

Unbekannter wollte Wohnhaus abfackeln

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Wegen eines Wohnhausbrandes mussten sämtliche Anwohner evakuiert werden. Großeinsatz für Polizei und Feuerwehr, weil ein Unbekannter an zwei Stellen gezielt Feuer gelegt hatte.

Ein Brand im Treppenhaus eines Appartementanwesens löste in der Nacht auf 15. März einen Großeinsatz für die Münchner Feuerwehr und die Polizei aus.

 

Ein Hausbewohner und ein Bewohner des gegenüberliegenden Anwesens hatten das Feuer beinahe zeitgleich gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Treppenhaus in Flammen. Einige Anwohner hatten sich bereits auf Balkone und auf das Dach geflüchtet.

 

Die Feuerwehr löschte im Treppenhaus zwei voneinander unabhängige Brandstellen in zwei getrennten Stockwerken. Sämtliche Personen aus dem Anwesen wurden evakuiert und betreut. Zwei Hausbewohner, ein 30-Jähriger und ein 36-Jähriger, erlitten eine leichte Rauchgasvergiftung und wurden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

 

Durch den Brand wurde das Treppenhaus massiv verrußt, Fensterscheiben gingen zu Bruch und der Putz platzte von der Decke. Auf die Wohnungen griff das Feuer nicht über. Der Schaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.

 

Durch die Brandfahnder des Kommissariats 13 wurden Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Aufgrund der beiden unabhängigen Brandstellen, muss davon ausgegangen werden, dass die dort abgestellten Gegenstände vorsätzlich angezündet wurden. Die Ermittlungen dauern an.

Autor: pm

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