26.08.2017 Freising

2:0 beim Tabellenführer FC Töging

Der SE Freising bleibt in der Landesliga Südost ungeschlagen

Fußball Tor
Foto: 123rf.com
Der SE Freising bleibt in der Landesliga Südost ungeschlagen. Am Freitagabend setzten sich die Freisinger in der Savoyer Au vor 200 Zuschauern mit 2:0 gegen den Tabellenführer FC Töging durch.

Es war ein verdienter Sieg, denn der SEF kontrollierte über weite Strecken des Spiels das Geschehen und hatte wesentlich mehr Torchancen als die Gäste. Er habe vor dem Spiel ein wenig basteln müssen, sagte Trainer Alex Plabst. Denn er musste mit Schredl und Kirchberger beide Innenverteidiger ersetzen. Für sie sprangen mit Ilker Yildiz und Jonas Mayr zwei Mittelfeldspieler ein, davor räumte Michael Schmid ab. Auch Toprak fehlte, für ihn rückte der wieder genesene Sassmann in die Mannschaft. Und es ging ganz gut in dieser Formation. Die Töginger zogen sich in der 1. Halbzeit weit in ihre Hälfte zurück und ließen die Freisinger gewähren. Die nutzten das Angebot und kamen durch Hohlenburger und Joseph bereits in den Anfangsminuten zu zwei guten Chancen. In der 11. Minute gelang den Freisingern dann der Führungstreffer. Preller spielte den Ball von rechts in den Strafraum, wo Jimmy Joseph lauerte und aus kurzer Distanz einschoss.

 

Von Angriffsbemühungen der Töginger war auch in der Folge wenig zu spüren. In der 21. Minute schossen sie einmal in Richtung Freisinger Tor, das war es dann auch schon. Freisings Torhüter musste in der ersten Hälfte keinen einzigen Ball halten. Umgekehrt hatten die Freisinger eine Reihe von guten Chancen. In der 31. Minute beförderte Preller nach einem Freistoß den Ball ins Tor, doch der Unparteiische gab den Treffer nicht wegen angeblicher Abseitsstellung. Eine umstrittene Entscheidung. Kurz danach fing der Torhüter der Gäste einen Schuss von Preller gerade noch ab.

 

Nach der Pause änderte sich zunächst das Geschehen. Töging übernahm für 15 Minuten das Spiel und drängte mit Wucht und Entschlossenheit auf den Ausgleich. Doch die Gäste scheiterten immer wieder an dem starken Stefan Wachenheim im SEF-Tor, trafen nur das Außennetz oder schossen knapp über die Latte. „Der Ausgleich lag in der Luft“, sagte Alex Plabst später, „wir waren in der Abwehr zu hektisch“. So ab der 60. Minute legte sich die Drangphase der Töginger, der SEF kam wieder besser ins Spiel. Dann, in der 66. Minute wurde Hohlenburger angespielt, schüttelte seinen Verteidiger ab und hielt aus rund 30 Metern drauf. Der Gewaltschuss mit seinem schwächeren linken Fuß prallte an die Unterkante der Latte und ging von dort ins Tor. 2:0, das war beruhigend. Und es hätte noch besser kommen können. Joseph spielte sich in der 71. Minute durch die Abwehrreihen, spielte auch noch den Torhüter aus, sein Schuss aber ging um Zentimeter am linken Pfosten vorbei. In der 84. Minute lief Hohlenburger allen davon, spielte den weit aus seinem Kasten geeilten Torhüter aus und bediente Joseph. Doch der brachte den Ball nicht unter Kontrolle.

 

„Der Sieg war nicht unverdient“, sagte Plabst nach dem Spiel, „auch wenn wir nach der Pause kurz wankten“. Er warnte aber vor allzu viel Euphorie. „Wir sind gut beraten, mit den geholten Punkten zufrieden zu sein, und nicht ständig auf die Tabelle zu schauen“.

 

Für den SEF im Einsatz: Stefan Wachenheim, Osaro Aiteniora, Jonas Mayr, Ilker Yildiz, Philipp Urban, Michael Schmid, Sebastian Mihajlovic, Moritz Sassmann (78. Nureddin El Sayed), Pascal Preller (61. Sebastian Waas), Andreas Hohlenburger, James Joseph (87. Florian Schmuckermeier).

Autor: Pressemitteilung

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