18.04.2017 Freising

Hinweis kam von Kripo-Mitarbeiter

Freisinger Bahnhof-Treter hinter Gittern

Kung-Fu-Attacke Bahnhof Freising 7. April
Foto: Bundespolizei
Die Fahndung nach einem Unbekannten, der am Freitag, 7. April, einen 34-Jährigen am Bahnhof Freising gegen 22.15 Uhr in "Kung-Fu-Manier" niedergestreckt hatte, führte ungewöhnlich schnell zur Festnahme eines 17-jährigen Tatverdächtigen.

Nach medialer Veröffentlichung des Zeugenaufrufes meldeten sich zunächst einige Zeugen des Vorfalles vom 7. April bei der Münchner Bundespolizei. Der entscheidende Hinweis kam wenig später aus der polizeiinternen Fahndung und stammte von einem Beamten der Freisinger Polizei. Er erkannte in dem polizeiintern per Bild Gesuchten einen 17-Jährigen aus dem Landkreis Freising, mit dem er dienstlich schon des Öfteren zu tun hatte. Weitere Ermittlungen bestätigten recht schnell dessen Identität, so dass der Jugendliche auf Beschluss des Amtsgerichtes Erding festzunehmen war.

 

Die Ermittler statteten dem jungen Mann noch am Gründonnerstag (13. April) mit Spezialkräften der Bundespolizei im Auftrag des Amtsgerichtes Landshut einen Besuch ab und fanden in der elterlichen Wohnung u.a. auch Tatkleidung, die der Verdächtige am 7. April getragen haben soll.

 

Der 17-Jährige wurde dem Haftrichter des Amtsgerichtes Erding zugeführt. Dieser hielt den Untersuchungshaftbefehl aufrecht, woraufhin der Mann aus dem Landkreis Freising der Untersuchungshaft übergeben wurde.

 

"Ein schöner und vor allem schneller Erfolg" sagte Ermittlungsdienstleiterin Sabine Stein, die sowohl ihren Ermittlern, den Spezialkräften, aber auch allen anderen Beteiligten, wie den Kollegen in Freising – auch aus den Justizbereichen – für die rasche Unterstützung und letztlich sehr erfolgreiche und effiziente Zusammenarbeit dankte.

 

Ein polizeilicher Erfolg, der einmal mehr die Wichtigkeit der Kameraüberwachung im öffentlichen Personennahverkehr, insbesondere im Bereich der Strafverfolgung, unterstreicht.

Autor: fw / kx

Weitere Nachrichten aus dem selben Ort: