23.08.2017 Moosburg / Köln

3.899 Mal für 'Wer wird Millionär?' beworben

Heinrich aus Moosburg räumt bei Jauch ab

Heinrich Röhrl aus Moosburg bei Wer wird Millionär
Foto: MG RTL D / Gregorowius
Fähigkeit und Zähigkeit bewies der Moosburger Heinrich Röhrl Montagabend in der RTL-Show „Wer wird Millionär?“. Seit Oktober 1999 insgesamt 3.899 Mal hatte sich der Pensionär beworben, bevor er tatsächlich gegenüber von Moderatoren-Legende Günther Jauch Platz nehmen durfte.

Seit 20 Jahren schaut der Moosburger die Sendung, und auf die Frage von Jauch, wie er sich denn so beworben hätte, meinte Röhrl augenzwinkernd: „Erst per Telefon, dann mit Briefen und lange Zeit online. Ich wollte auch schon mal trommeln, aber das hätten Sie nicht verstanden.“

 

Röhrl ging perfekt präpariert in die Sendung. 16.000 Euro gab es für die Antwort „Vajiralongkorn heißt…?“ Binnen einer Sekunde wusste Röhrl die Antwort: „Der König von Thailand.“ Aus gutem Grund: Der Nachfolger des Staatsoberhauptes war schon mal in Oberbayern. Daran konnte sich der Moosburger erinnern.

 

Günther Jauch kommentierte frech: „So einen Klugscheißer hatten wir schon lange nicht mehr da.“ Ganz Moosburg bangte später bei der 64.000-Euro-Frage mit: „Welches Organ ist in der Lage, sich im Idealfall nahezu komplett zu regenerieren, selbst wenn es rund 80 Prozent seiner Masse einbüßte?“ Antwortmöglichkeiten waren A: Leber, B: Lunge, C: Kleinhirn, D: Niere. Richtig war die Leber, und Röhrl stand damit tatsächlich vor der 125.000-Euro-Frage.

 

Da war der schlaue Bayer dann schon alle Joker los und mit seinem Latein am Ende. Er beschloss weise, nicht weiter zu zocken und das Geld lieber mit nach Hause zu nehmen. Damit fand Heinrich Röhrls 20-jährige „Wer wird Millionär?“-Geschichte ein nahezu perfektes Ende, und 3,64 Millionen Zuschauer waren dabei.

Autor: mx

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