05.03.2017 Mengkofen

Förderbescheid übergeben

377.568 Euro für schnelles Internet in der Gemeinde Mengkofen


In Mengkofen (Lkr. Dingolfing-Landau) wird das schnelle Internet weiter vorangetrieben.

„Auf dem Weg zur Datenautobahn. Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. Die Gemeinde Mengkofen im Landkreis Dingolfing-Landau hat dies erkannt“, freute sich Heimatstaatssekretär Albert Füracker bei der Übergabe des zweiten Breitband-Förderbescheides in Höhe von 377.568 Euro an den ersten Bürgermeister Karl Maier am Samstag (4.3.) in Mengkofen. „Mengkofen ist vorbildlich“, lobte Füracker. Bereits im vergangenen Jahr erhielt die Gemeinde einen ersten Förderbescheid über 145.931 Euro. Jetzt ist bereits der dritte Verfahrensdurchlauf in Arbeit. Hierfür stehen für die Gemeinde aktuell noch weitere 426.501 Euro bereit, teilte Füracker mit: „Das zeigt deutlich, unsere Breitbandförderung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums. Der Anschluss an die Datenautobahn stärkt die ländlichen Regionen und die Heimat.“

Aktuell haben bereits 1.416 Gemeinden und mehr als zwei Drittel aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten. Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. „Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung – eine bundesweit einzigartige Summe“, betonte Füracker.

Der Ausbau von schnellem Internet ist spürbar angelaufen. Bayernweit sind bereits über 96 % (1.980) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. 1.416 Kommunen starten mit einer Gesamtfördersumme von über 547 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erreichen. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden über 27.000 km Glasfaserleitungen verlegt. „Damit können künftig weitere über 590.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt werden, vor allem im ländlichen Raum“, hob Füracker hervor. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 7.500 persönlichen Gesprächen wurde jede Gemeinde beraten. Seit Übernahme der Verantwortung durch das Heimatministerium verbesserte sich die Versorgung mit schnellem Internet bei einer Bandbreite von mind. 50 Mbit/s in ländlichen Gemeinden Bayerns von unter 16 auf über 32 Prozent der Haushalte. Innerhalb von zwei Jahren wurden in Bayern 900.000 Haushalte an das schnelle Internet angeschlossen.

Eine besondere Herausforderung beim Ausbau des schnellen Internets sind Kommunen mit sehr vielen Streusiedlungen. Daher sollen diese Gemeinden bei künftigen Ausbauprojekten zusätzlich mit einem „Höfebonus“ unterstützt werden.

Autor: dc/iw

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