29.05.2012 Dingolfing

Nachfolger von Milos Zika bei Volleyball-Damen

Jürgen Pfletschinger ist der neue TVD-Trainer

TVD-Jürgen Pfletschinger
Foto: iw
Jürgen Pfletschinger heißt der neue Trainer des TV Dingolfing für kommende Saison in der 2. Volleyball-Bundesliga der Damen. Der 54-jährige Münchner tritt damit die Nachfolge des unerwartet nach Vilsbiburg wechselnden Milos Zika an.

Pfletschinger betreute bereits in den 90er-Jahren den TV Dingolfing in 1. wie 2. Bundesliga und strebt nun mit den Dingolfinger Volleyballerinnen als Aufsteiger den Klassenerhalt an.

 

Schnell hatte TVD-Vorstand Toni Kiebler vor zwei Wochen gehandelt, als er vom überraschenden Wechsel Milos Zikas erfahren hatte. Er wusste, dass Jürgen Pfletschinger nach drei Jahren beim TSV Grafing in der 2. Liga der Herren eine neue Herausforderung suchte und rief ihn an mit der Bitte, einem guten Freund zu helfen. Einen Tag später saß man bereits zusammen mit Kapitänin Ina Prechtl in München an einem Tisch und vereinbarte ein Probetraining eine Woche später in Dingolfing.

 

Nach diesem Gespräch in München hatten alle Beteiligten das Gefühl, es könnte mit einer Zusammenarbeit klappen. Dieses Gefühl trog nicht. Denn nach dem Probetraining letzte Woche mit der Mannschaft sagte Jürgen Pfletschinger zu.

 

Duplizität der Ereignisse: Vor genau 20 Jahren übernahm der damals 34-Jährige die aktuell in die 2. Bundesliga aufgestiegene Damenmannschaft des TV Dingolfing, die er sofort zur Vizemeisterschaft führte und insgesamt drei Jahre betreute, ehe er sie 1998 nochmals als Interims-Trainer für eine halbe Saison in der 1. Bundesliga coachte.

 

Der 54-jährige, der im Südosten von München mit seiner Frau und seinen beiden Kindern lebt und als selbstständiger Unternehmer arbeitet, kommt vom TSV Grafing, deren 1. und 2. Mannschaft er drei Jahre in der 2. Liga bzw. der Regionalliga erfolgreich betreute.
Zuvor war er in mehreren Vereinen im Großraum München in 1. und 2. Liga tätig, Co-Trainer der deutschen Juniorinnen-Nationalmannschaft bei Welt- und Europameisterschaften, während er es in seiner aktiven Karriere als Zuspieler auch zu Einsätzen in der deutschen Nationalmannschaft brachte.

Autor: kx

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