28.01.2017 Ingolstadt

Einsatz

Eingebrochen: Feuerwehr musste zur Kranbergung zum Stausee Ingolstadt ausrücken

Schild Feuerwehr
Foto: Ursula Hildebrand
Am frühen Freitagabend, 27. Januar, erreichte die Ingolstädter Berufsfeuerwehr die Meldung eines Spaziergängers, dass ein Bagger auf dem Stausee ins Wasser zu rutschen droht.

Das Baufahrzeug stand auf einem etwa zehn mal 30 Meter großen Schwimmponton, der auf Höhe des Ruderclubs am Ufer festgemacht hatte. Durch die Eisbildung auf dem Stausee wurde die Schwimmplattform vermutlich derart ans Ufer gedrückt, dass die Luftkammern beschädigt wurden. Langsam aber sicher versank die Plattform in der Donau und bekam immer mehr Schieflage.

 

Um eine Verunreinigung der Donau mit Hydrauliköl und Dieselkraftstoff zu verhindern, wurde eine Spezialfirma mit der Bergung des Baggers beauftragt. Gegen 22.30 Uhr konnten zwei Mobilkräne die Baumaschine im Tandemhubverfahren sicher ans Ufer bringen. Des Weiteren wurden noch größere Gegenstände von der Plattform geholt.

 

Die Fachbehörden, der Kraftwerksbetreiber und weitere Stellen kümmern sich nun um die erforderlichen Maßnahmen. Der Donaudamm bleibt im Bereich des Donau-Ruder-Clubs bis auf weiteres für Fußgänger gesperrt.

 

Im Einsatz waren zehn Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, die Freiwillige Feuerwehr Stadtmitte war zur Wachverstärkung alarmiert. Für Personen bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.

 

Autor: pm / uh

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