06.03.2017 Wildenberg

Anbindung soll sicherer werden

Florian Oßner informiert sich vor Ort über die Verkehrslage an der B299 bei Schweinbach

Zahlreiche Anwohner aus Schweinbach sowie Wildenbergs Burgermeisterin Marion Schwenzl (Zweite von links) und ihr Stellvertreter Winfried Roßbauer (Sechster von links) tauschten sich mit dem Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (Vierter von links) und MdL Florian Holzl (Funfter von rechts) uber die Verkehrslage an der B299 aus, um mehr Sicherheit an den Abzweigungen zu erreichen.
Foto: Büro Oßner
Die Gemeinde Wildenberg möchte die Anbindung des Ortsteils Schweinbach an die Bundesstraße B299 sicherer machen.

Darum haben sich Gemeindevertreter um Bürgermeisterin Marion Schwenzl und ihren Stellvertreter Winfried Roßbauer gemeinsam mit Anwohnern am Freitag mit dem Bundestagsabgeordneten Florian Oßner – Mitglied des Verkehrsausschusses im Deutschen Bundestag – ein Bild von der Lage vor Ort gemacht. Das Ergebnis: Ein Ansatz könnte der Bau eines Linksabbiegestreifens gemeinsam mit einem Radweg entlang der Bundesstraße sein. "So könnten wir zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen", sagte Schwenzl. Denn der Wirtschaftsweg an der B 299 muss laut Roßbauer, der dieses Treffen initiiert hatte, ohnehin erneuert werden. Ein weiterer Grund dafür, die Abbiegespur und den Radweg gemeinsam ins Auge zu fassen, ist die gerade erst abgeschlossene Sanierung der Bundesstraße. Es sei unwahrscheinlich und wirtschaftlich schwer vertretbar, dass für eine einzelne Maßnahme nun gleich wieder die Bauarbeiter anrücken und eine Baustelle einrichten, erklärte Oßner. Außerdem gestalteten sich die örtlichen Verhältnisse mit dem bewegten Gelände, den Wirtschaftswegen beidseits der Bundesstraße, einem Brückenbauwerk im Bereich der nördlichen Anbindung sowie den an die B 299 anschließenden Hopfengärten an der südlichen Anbindung Schweinbachs schwierig, was die Umsetzung einer Abbiegespur sehr kostenintensiv werden lasse. Zudem sei der Straßenabschnitt statistisch nicht als Unfallschwerpunkt eingestuft. "Darum müssen jetzt vor Ort alle an einem Strang ziehen, um eine Verbesserung zu erreichen", so der Verkehrspolitiker.

 

Gemeinsames Ziel verfolgen und Grunderwerb sichern 

Vor Ort bestätigte sich für Oßner die geschilderte Gefahrenlage, dass es wegen der meist hohen Geschwindigkeiten der Fahrzeuge und wegen Überholmanövern oft zu gefährlichen Situationen an den Abbiegungen Richtung Schweinbach kommt. "Nun müssen sich die Bürger und Gemeinderäte in Wildenberg einig werden, ob sie eine Linksabbiegespur an der südlichen oder nördlichen Abzweigung von der B299 möchten" so Oßner. Dann müssten erste Gespräche mit den betroffenen Grundstückseigentümern geführt werden. "Nur wenn alle Beteiligten das gleiche Ziel haben und der Grunderwerb sichergestellt ist, besteht die Möglichkeit, das Projekt erfolgreich beim Staatlichen Bauamt Landshut anzustoßen." Hierzu bekam er auch Rückendeckung von Florian Hölzl.

 

Ein weiteres Thema war die weiter nördlich gelegene Kreuzung der B299 mit der Staatsstraße 2642 (Siegenburger Straße). Weil dort viele Unfälle passieren, strebt die Gemeinde eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 Stundenkilometer oder sogar den Bau eines Kreisverkehrs an. Oßner erklärte, dass ein Kreiselbau auf einer Bundesstraße grundsätzlich nur schwer umsetzbar sei, weil der überregionale Verkehrsfluss möglichst nicht unterbrochen werden sollte. Er nahm jedoch auch dieses Anliegen für weitere Gespräche mit der Straßenbauverwaltung auf, um hier Verbesserungen zu erreichen. Abschließend bedankten sich Schwenzl und Roßbauer beim Bundestagsabgeordneten Oßner für die offene und angeregte Aussprache.
 

Autor: pm / uh

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