19.05.2017 Landkreis Kelheim

Gesundheit

Landrat engagierte sich für die Botschaft der Caritas: 'Alkohol, weniger ist besser!'

Landrat Martin Neumeyer (Mitte) unterstützte die Aufklärungsaktion der Caritas Kelheim in der Kelheimer Altstadt. Einrichtungsleitung Christine Gais (1.v.l.), Caritas-Geschäftsführer Hubert König (2.v.l.) sowie die Fachkräfte Helmut Würzl (2.v.r.) und Veronika Pritscher (1.v.r.) freuten sich über das Engagement des Landrats.
Foto: Caritas Kelheim
Mit einem Informationsstand hatte die Fachambulanz für Suchtprobleme des Caritasverbandes für den Landkreis Kelheim e. V. (Caritas Kelheim) am 17. Mai in der Kelheimer Innenstadt Stellung genommen.

 Vor der Cantina & Co. der Caritas Kelheim informierten die Fachkräfte über Alkohol und dessen Gefahren. Als besonderen Gast konnten Caritas-Geschäftsführer Hubert König und Christine Gais, Leitung der Fachambulanz für Suchtprobleme, den Landrat Martin Neumeyer begrüßen.

 

Besonders das Ausprobieren der Rauschbrille machte den Besuchern am Infostand sichtlich Spaß, aber auch nachdenklich. Alkoholkonsum und die daraus psychischen und physischen Folgen sind nämlich nicht zu unterschätzen. Die spezialangefertigte Brille täuscht eine Fahruntüchtigkeit unter Alkoholeinfluss vor. Um es den Interessierten noch genauer zu demonstrieren, mussten diese mit der Brille einen Parcours bewältigen. Es bestand auch die Möglichkeit zu einem Alkohol-Selbsttest, um sich über seinen eigenen Konsum klar zu werden. Dazu lagen noch einige Informationsbroschüren zum Beratungsangebot der Fachambulanz für Suchtprobleme bereit.

 

Die politische Größe Landrat Martin Neumeyer ließ es sich natürlich nicht nehmen, die Rauschbrille und den Parcours zu testen. Ganz so einfach fand es der Landrat nicht und hatte kleinere Schwierigkeiten. Martin Neumeyer weiß, dass eine Auseinandersetzung mit den Gefahren des Alkohols meistens zu kurz kommt. Aus diesem Grund unterstützte er die Aktion der Caritas Kelheim gerne. Die Hilfe des Landrats war der Caritas-Fachambulanz für Suchtprobleme ein wichtiges Anliegen, um ein breiteres Publikum für die Botschaft am Aktionstag zu erreichen. Einrichtungsleitung Christine Gais informierte über das umfangreiche Angebot der Fachambulanz Kelheim und die Wichtigkeit der Einrichtung.

 

Die Gefahr von Alkohol wird immer wieder unterschätzt. Dass Alkohol abhängig macht, wissen die meisten. Dass Alkohol auch krank macht, das wollen die meisten gar nicht wissen. Jedes Glas schadet der Gesundheit. Insgesamt ist Alkohol mitverantwortlich für über 200 Krankheiten. Alkohol schädigt Organe, allen voran Leber und Bauchspeicheldrüse, aber auch Magen und Darm. Er zählt zu den „Top 10“ der Stoffe, die Krebs auslösen, besonders häufig im Rachenraum, Dickdarm und in der Brust. Außerdem greift das flüssige Gift Zellen im Gehirn, im Nervensystem und im Herzkreislaufsystem an. Grund genug, sich über den eigenen Konsum Gedanken zu machen.

 

Weitere Informationen gibt es in der offenen Sprechstunde der Suchtberatungsstelle in der Pfarrhofgasse 1 jeden Montag von 14.30 bis 16.30 Uhr und Freitag von 10.30 bis 11.30 Uhr, erne auch telefonisch unter der Nummer 09441/ 5007-42 oder im Internet unter www.suchtambulanz-kelheim.de.

Autor: Pressemitteilung

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