04.05.2011 Offenstetten

Offenstettener Schlossgespräch am Freitag

Wie wird Demokratie in Zukunft gelebt?


Stiftungen sind nicht wirklich spannend für Außenstehende, aber die Offenstettener Schlossgespräche, die sind gut – am Freitag, 6. Mai, geht es ab 19.30 Uhr um Bürger und Politik und wie Demokratie in Zukunft gelebt wird. Es laden ein: Die Thomas-Dehler- und die Friedrich-Naumann-Stiftung.

 

Die Offenstettener Schlossgespräche sind inzwischen ein Geheimtipp, bei dem alles passt: Das Ambiente, die Themen und die kompetenten Gesprächsteilnehmer. Zweimal im Jahr laden Thomas-Dehler-Stiftung und Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit ein, sich zu informieren und mitzudiskutieren.
 
Es scheint, als sei die Kluft zwischen Regierenden und Regierten, zwischen „denen da oben” und „uns hier unten” noch nie so groß gewesen. Nur ein Bruchteil der Bürger geht zur Wahl und engagiert sich gesellschaftspolitisch. Da ist die Politik, die offenbar immer weniger bewirkt und bei vielen Problemen hilflos erscheint - und da sind die Bürger, die oft gerne dies alles aus der Distanz beobachten: „Muss ich mich wirklich interessieren? Sind nicht die Politiker für mich da und sollen mich in Ruhe lassen? Ich hab schließlich auch andere Sorgen.”
 
Die Veranstalter: „Wie glücklich wir uns schätzen können, seit über 60 Jahren in einer Demokratie leben zu können, machen uns die Unruhen und Aufstände in nichtdemokratischen Ländern sichtbar. Trotzdem scheint es, dass auch in Deutschland sowohl von Seiten der Politik als auch von Seiten der Bürger manches neu überdacht werden muss, auch damit die junge Generation sich ihrer Verantwortung für die Zukunft Deutschlands stellt.”
 
Maximiliane Biedermann, Forenleiterin der Thomas-Dehler-Stiftung, hat die Jugendbeauftragte der Stadt Abensberg, den Landtagsabgeordneten Dr. Andreas Fischer, den Studenten und Regensburger Hip Hop Musiker Andreas Mayer „Stylez” und den Diplom-Politologen und Kommunikationsmanager Frank Zeller zu diesem Gespräch eingeladen. Unter der Leitung von Heinrich Kohl werden sie den Istzustand der Demokratie, in der im Moment mehr den Wutbürger zu Wort kommt, und über die Möglichkeiten einer konstruktiven, lebendigen Demokratie diskutieren.
 
Wie denkt die junge Generation darüber, was erwartet sie sich für ihre Zukunft in Deutschland?
 
Die Teilnahme ist kostenfrei, Anmeldungen werden empfohlen unter muenchen@freiheit.org
Autor: pm/ik
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