11.10.2017 Landshut

Stadträte müssen sich endlich entscheiden

Das Landshuter Eishallen-Dach muss bis 2019 erneuert sein

In Landshut denkt man über einen Neubau wie in Kaufbeuren (Foto) nach.
Foto: Mommensohn
Die Uhr tickt unaufhaltsam gegen das Landshuter Eisstadion. Eine Sanierung ist dringend notwendig, vor allem die Dachkonstruktion ist sehr marode.

Am Donnerstag, 12. Oktober, werden sich Bausenat und Sportsenat in einer gemeinsamen Sitzung mit dem Thema Eishalle beschäftigen. Hierbei geht es einerseits um die Sanierung der Eishalle I, aber auch um einen möglichen Neubau der in die Jahre gekommenen Eishalle I und auch um die Machbarkeitsprüfung für den Neubau eines Sport- und Freizeitzentrums (inklusive Eisstadion) im Landshuter Außenbereich.

 

Architekt Stefan Feigel vom Landshuter Architekturbüro Feigel-Dumps, das mit der Sanierung beauftragt ist, erinnert an den straffen Zeitplan: „Bis 2019 muss das jetzige Dach erneuert sein, das ist die klare Vorgabe. Wir brauchen also am Donnerstag eine Entscheidung, um anfangen und sicherstellen zu können, dass das neue Dach bis 2019 fertig ist. Niemand kann voraussagen, wie schnell die Korrosion in zwei Jahren voranschreitet.“

Das Landshuter Eisstadion muss saniert werden.
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Das Landshuter Eisstadion muss saniert werden.

Deshalb wird Feigel am Donnerstag fünf denkbare Varianten vorstellen. Eine Variante sehe die Verwendung eines Teils des alten Tragwerks vor, „was aber nicht empfehlenswert ist“, sagt der Landshuter Architekt, der in Sachen Eishalle I mit dem Schwenninger Architekten und Stadtplaner Uwe Schlenker zusammenarbeitet. Schlenker hatte bereits die Eisstadien in seiner Heimatstadt und in Augsburg saniert – und auch das Stadion am Gutenbergweg genau unter die Lupe genommen. Zwei weitere Sanierungsmöglichkeiten sehen laut Feigel neue Tragwerke mit unterschiedlicher Dachform vor. Und die Varianten vier und fünf beinhalten darüber hinaus eine mögliche Erneuerung der Stehplatz-Tribünen. Feigel: „Das dürfte dem Stadtrat aber vermutlich zu teuer werden.“ Schließlich müsse die Stadt schon für die Sanierung (Varianten 2 und 3) rund 20 Millionen Euro in die Hand nehmen.

 

Über einen möglichen Neubau möchte Stefan Feigel derzeit nicht allzu groß nachdenken: „Bis ein neues Eisstadion fertiggestellt ist, vergehen einige Jahre. Die Genehmigung für das Dach läuft aber 2019 aus. Bis dahin ist kein neues Stadion – egal ob an gleicher Stelle oder auf der grünen Wiese – fertig. Deshalb müssen wir am Donnerstagabend wissen, welche Variante die Stadt haben möchte.“

Autor: Tobias Grießer

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