12.03.2017 Landshut

1:2-Niederlage gegen Bad Tölz verschlechtert die Ausgangsposition

Der EVL steht kurz vor dem K.o.!

Es sieht nicht gut für den EVL aus.
Foto: Christian Fölsner
Nach der 1:2-Niederlage gegen Bad Tölz am Sonntag liegt der EVL in der Best-of-five-Playoffserie mit 0:2 in Rückstand. Am Dienstag droht das frühzeitige Saisonende.

Der EVL steht mit dem Rücken zur Wand. Nachdem die Rot-Weißen am Freitag mit 0:3 in Bad Tölz unterlegen waren (HIER geht's zum Spielbericht), gingen die Landshuter am Sonntag vor 1.999 Zuschauern beim 1:2 gegen den Oberliga-Meister abermals leer aus. Nun müssen die Niederbayern das dritte Spiel der Best-of-five-Serie am Dienstag in Bad Tölz (Spielbeginn 19.30 Uhr) unbedingt gewinnen, um nicht frühzeitig in die Pause geschickt zu werden.

 

Der Start am Sonntag war alles andere als optimal: Schon in der fünften Minute besorgte Gästestürmer Julian Kornelli die Führung für Bad Tölz – kurz nachdem Leon Abstreiter von der Strafbank zurückgekehrt war. Als Routinier Klaus Kathan (15.) in Überzahl – Jackson Kuhn saß draußen – den zweiten Treffer für die Tölzer Löwen markierte, sah es nicht gut aus für den EVL. Doch ab dem zweiten Durchgang legten die Hausherren einen Zahn zu, auch wenn die Gäste sehr gut organisiert spielten, in der Defensive gut standen und mit Markus Janka einen bärenstarken Goalie zwischen den Pfosten hatten. Der Lohn für die Bemühungen der Landshuter war der Anschlusstreffer durch Valentin Kopp (34.), als man eine Strafe gegen Michael Endraß und die Überzahlsituation nutzte.

 

Im Schlussabschnitt wurde es richtig spannend, die Niederbayern versuchten alles. Dominik Hammer hatte zudem Pech, als er nur die Latte traf. Am Ende half es auch nichts, dass man schon zwei Minuten vor der Schlusssirende Goalie Max Englbrecht – der sehr gut hielt – vom Eis holte.

 

Die Rot-Weißen hatten am Sonntag einfach nicht das nötige Glück – auch nicht mit Schiedsrichter Bastian Haupt, der definitiv kein "Heimschiedsrichter" war, und sich mit einigen umstrittenen Pfiffen bzw. Nicht-Pfiffen den Unmut der Fans zuzog. Mit der Leistung der eigenen Mannschaft war Interimscoach Helmut Steiger nicht unzufrieden: "Wir haben gut gespielt und alles gegeben. Wir müssen einfach unsere blöden Strafzeiten im gegnerischen Drittel abstellen."

 

Steiger weiter: "Man muss den Schiedsrichter nehmen wie er ist. Allerdings waren ein paar Entscheidungen nicht gut." Trotzem sei er zuversichtlich, am Dienstag mit einem Auswärtssieg zurück in die Serie zu kommen. "Das dritte Spiel zu gewinnen, ist immer am schwierigsten. Da liegt unsere Chance. Und wenn wir es endlich schaffen, mehr als nur ein Tor zu schießen, ist vieles möglich. Wir wissen jetzt, wie wir Bad Tölz packen können."

Autor: Tobias Grießer

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