02.08.2017 Altdorf

Radarfallen bei Altdorf, Volkenschwand und Eching

Liebe Raser, diese Aktion kostet 1.200 Euro Strafe

Radarüberwachung Blitzer
Foto: lw Radarüberwachung.
Der Blitzer musste Schwerstarbeit leisten auf der A92, in Untergolzaberg und Eching. Die Strafen sind teilweise richtig hart. Aber die Raser rasen trotzdem. Vor allem die aus Oberbayern.

Am Sonntag, 30. Juli, fand vormittags auf der A92 bei Altdorf eine routinemäßige Geschwindigkeitsmessung in Fahrtrichtung Deggendorf statt. Trotz der mehrmaligen beidseitigen Wiederholung der Geschwindigkeitsbeschränkung auf 120 Stundenkilometern wurde diese sehr oft ignoriert.

 

Gesehen haben müssen die Fahrerinnen und Fahrer der zwölf Autos diese, bevor sie mit mindestens 167 km/h geblitzt wurden. Den Spitzenreiter mit 187 km/h erwartet ein Fahrverbot für 2 Monate, 2 Punkte und eine Geldbuße von 880 Euro. Auffällig war es schon, dass die Zwölf fast ausnahmslos aus Oberbayern stammten. Aber auch sonst war viel los. Fast jeder Zehnte war zu schnell dran, so dass zum Schluss der sieben Stunden dauernden Messung 452 Beanstandungen fällig waren.

 

Raser-Hochburg Untergolzaberg

 

In der Nacht von Sonntag, 30. Juli, auf Montag, 31. Juli, führte die Verkehrspolizei in Untergolzaberg eine Geschwindigkeitskontrolle durch. In der kurzen Ortschaft mit beidseitiger Bebauung bis fast an den Straßenrad gilt Tempolimit 50 km/h! Durch die Beschilderung und Bebauung muss angenommen werden, dass jeder Vierte sogar vorsätzlich der Ansicht war sich hier nicht an die Beschränkung halten zu müssen. Erschreckend ist, dass sogar jeder Zehnte, zumindest temporär, seinen Führerschein abgibt. Ein Skoda Fahrer aus dem Bereich Rottenburg an der Laaber raste sogar mit über 100 km/h durch, was ein Fahrverbot von 1 Monat, 2 Punkte und 400 Euro Geldbuße zur Folge hat.

 

Mit 197 Stundenkilometern auf der B11 unterwegs

 

In der Nacht von Montag, 31. Juli, auf Dienstag, 1. August, stand die B11 bei Eching wieder einmal auf dem Programm der Verkehrspolizei Landshut. Kurz vor 21:00 Uhr war das Messgerät aufgebaut und blitzbereit. Nur drei Minuten später war die erste Anzeige fällig. Kurz nach 23:00 Uhr glaubten wohl zwei Fahrer alleine auf der Straße unterwegs zu sein und mal so richtig Gas geben zu können. 197 Stundenkilometer zeigte das Radargerät  für den Audifahrer in Richtung Moosburg. Mit nur zwei Sekunden Abstand folgte ein BMW-Fahrer mit 191 statt der erlaubten 100. Für die einspurige Landstraße vorsätzlich viel zu schnell unterwegs. Beide erwartet ein Fahrverbot von 3 Monaten, 1.200 Euro Geldbuße und 2 Punkte in der Sünderkartei in Flensburg. 

Autor: pm

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