04.09.2017 Hohenthann

Hohenthanner ist an Leukämie erkrankt

Große Typisierungsaktion für Bernd läuft

Bernd Wieser
Foto: lw
Bernd und Sonja Wiesner aus Hohenthann sind ein glückliches Paar; doch dieses Glück ist durch einen schweren Schicksalsschlag vom einen auf den anderen Tag getrübt. Bernd Wiesner, der Ehemann einer sehr beliebten Lehrkraft einer Realschule in Erding ist an einer malignen Form der Leukämie erkrankt,

Nur durch eine Stammzellen-Spende kann geholfen werden. Tragisch ist, dass die Schwester von Bernd Wiesner sofort ausgetestet wurde, nicht aber als Spenderin in Frage kommt. So bleibt nur, dringend nach einem Fremdspender zu suchen.
 
 
Die Selbsthilfegruppe Leukämie Landshut e.V. veranstaltet deshalb in Erding eine große Typisierungsaktion, um Bernd, dem Hohenthanner, zu helfen. „Erfreulicherweise wird durch den Landrat des Landkreises Erding, Martin Bayersdorfer, bzw. das Landratsamt Erding als Träger der Schule ganz unbürokratisch das Schulgebäude als Typisierungsort bereitgestellt“, so eine Sprecherin der Selbsthilfegruppe.
 
 
Die Aktion findet am Sonntag, 10. September, von 11 bis 16 Uhr, in der Herzog-Tassilo-Realschule, Münchener Straße 134, in Erding statt. Spender dürfen ihre Versicherten-Karte nicht vergessen, das erleichtert die Eingabe ihrer Daten zur Registrierung. Angeboten wird eine kleine Verköstigung (Kaffee/Kuchen/Würstel) die von Sonja Wiesner, zusammen mit Kollegen und Schülern, organisiert wird.
 
 
Typisieren lassen kann sich jeder gesunde Erwachsene zwischen 18 und 55 Jahren. Dabei werden 10 Milliliter Blut aus der Armvene entnommen. Da aber diese Typisierungen nicht von den Krankenkassen bezahlt werden, ist die Selbsthilfegruppe auf Spenden angewiesen. Nur so können Aktionen wie die für Bernd Wieser finanziert werden. Eine Typisierung kostet rund 50 Euro. Um die Arbeit der Selbsthilfegruppe zu unterstützen, werden auch vor Ort oder auf das Konto bei der Sparkasse Landshut DE29 7435 0000 0000 8444 70 – Kennwort: Bernd Wiesner Spenden gesammelt.
 
 
Außerdem: Die Landshuterin Melanie Bremberger, der durch eine Stammzellenspende das Leben gerettet wurde, soll in einer TV-Show noch in diesem Herbst ihrem Spender begegnen. 
 
 
Lesen Sie beide Berichte in der aktuellen Ausgabe des Landshuter Wochenblatts, gedruckt, oder als E-Paper
Autor: pm

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