23.02.2017 Weiding

Geplante Schließung schlägt wie eine Bombe ein

Stellungnahme von Kreisobmann Ulrich Niederschweiberer zu Hochwald

Milch Glas von ik
Foto: Ingo Knott
Kreisobmann: 200 Millionen Kilogramm zu verarbeitende Milch stehen zur Disposition

Die geplante Schließung des Milchwerkes in Weiding der Firma Hochwald hat wie eine Bombe eingeschlagen. Entsetzen, Angst und Ärger waren die ersten Reaktionen der betroffenen Bäuerinnen und Bauern, die seit Jahrzehnten Ihre Milch dort hinliefern. Auch ich kann diese Entscheidung überhaupt nicht nachvollziehen und es kann auch nicht sein, daß in den vergangenen Jahren satte Gewinne an den Mutterkonzern abgeführt wurden und jetzt macht man den Laden dicht. 230 Mitarbeiter und knapp 200 Millionen Kilogramm zu verarbeitende Milch stehen plötzlich zur Disposition. Die Verantwortlichen aus Thalfang machten es sich bei der Pressekonferenz leicht mit der Aussage, man hat ja jetzt 13 Monate Zeit zur Abwicklung. Ich muß dieses Vorgehen und die Art und Weise aufs Schärfste kritisieren.
 

Autor: uhu

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