11.03.2017 Ampfing

Treffpunkt Wildland:

Wieder das Interesse an der Natur wecken


Foto: vw
Zusammen mit den Mühldorfer Jägern engagiert sich Treffpunkt Wildland dafür, den Schülerinnen und Schülern im Landkreis die Vielfalt der Natur näher zu bringen und wieder ins Bewusstsein zu rücken.

Eingeladen hatte Treffpunkt Wildland im Rahmen der Hegeschau der Mühldorfer Jäger, dritte Klassen aus Polling und Mühldorf/ Mößling kamen dazu nach Ampfing zur Schulklassenführung.

Organisiert durch Treffpunkt Wildland hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit an fünf verschiedenen Stationen mehr über die Natur und die Aufgaben eines Jägers zu erfahren. Die engagierten Jäger und Mitarbeiterinnen von Treffpunkt Wildland, die sich u.a. für den Naturschutz im Landkreis Mühldorf einsetzen, erklärten den Kindern Wissens¬wertes zum heimischen Wild und seinen Spuren. Zudem lernten die Kinder heimische Baumarten zu unterscheiden und welche Bedeutung der Wald für Mensch und Tier hat. Er stellt nicht nur Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen dar, sondern spielt auch eine wichtige Rolle als Sauerstoffproduzent und C02-Speicher.

An der Baumstation konnten die Kinder auch Baumarten unterscheiden oder Jahresringe zählen. Dr. Erich Loserth, der Vorsitzende der Kreisgruppe Mühldorf im Bayerischen Jagdverband, zeigte den Kindern sehr anschaulich was ein Jagdhund alles können muss, um den Jäger bei seinen vielfältigen Aufgaben zu unterstützen. Bei Axel Fromm und Wilfried Portisch gab es viele Tiere zu sehen und es wurde Ihnen erklärt, dass jedes Tier im Wald seine Aufgabe hat.

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Eine weitere Station war bei Andreas Maier das Erkennen von Tierstimmen und auch das Lesen von Spuren. Nicht zu Letzt konnte Patricia Huber aus Unterneukirchen, mit ihrem Wüstenbussard „Kira“ den Schülern interessante Informationen zu den Greifvögeln sowie Einblicke in die Arbeit als Falknerin geben.

Die Jagdhornbläser der Kreisgruppe Mühldorf rundeten den lehrreichen Vormittag ab und gaben das musikalische Signal für das Einfinden am Sammelplatz. Die Schülerinnen und Schüler konnten nun, mit neuem Wissen und vielen positiven Eindrücken, den Heimweg antreten.
 

Autor: vw/glr
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