08.07.2015 Passau

Angeklagte schweigen zu Vorwürfen

Vorwurf Drogenhandel: langwieriger Prozess am Landgericht Passau

Gericht Richter
Foto: 123rf.com
Strafverfahren vor der 2. Großen Strafkammer des Landgerichts Passau wegen Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln - sechs Verhandlungstermine wegen umfangreicher Beweisaufnahme

Am Dienstag, 14. Juli 2015, beginnt vor der 2. Großen Strafkammer des Landgerichts der Prozess gegen zwei Angeklagte, einen 37-jährigen deutschen und einen 51-jährigen türkischen Staatsangehörigen, unter anderem wegen Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in mehr als 10 Fällen.

 

Darüber hinaus lautet die Anklage bei dem türkischen Staatsangehörigen, in einem Fall eine Schusswaffe mit sich geführt zu haben, und bei dem deutschen Staatsangehörigen auf vorsätzlichen unerlaubten Besitz von zwei, funktionsfähigen, mit industriell gefertigtem Sprengstoff gefüllten und mit entsprechenden Zündern versehenen Handgranaten (Kriegswaffen im Sinne des Kriegswaffenkontrollgesetzes).

 


Die seit Oktober 2014 verhafteten Angeklagten schweigen bislang zu den Vorwürfen, wehalb mit einer umfangreichen Beweisaufnahme zu rechnen ist, zu der mehrere Zeugen (hauptsächlich Polizeibeamte) und zwei ärztliche Sachverständige sowie ein Dolmetscher für Türkisch geladen sind.

 


Der Auftakt des Strafverfahrens ist für den 14. Juli 2015 festgesetzt. Der letzte von insgesamt sechs Verhandlungsterminen ist für den 29.09.2015, 9 Uhr, geplant.
Wegen der umfangreichen Anklageschrift sind die ersten Tage zur Verlesung der Anklage und die Vernehmung der Angeklagten zur Sache vorgesehen.

Im Übrigen beginnt die Beweisaufnahme nach derzeitiger Planung am 14.09.2015.

Autor: PM