14.03.2017 Regensburg

Eishockey

0:3 gegen Sonthofen: EVR vor dem frühen Aus!


Foto: Günter Staudinger
Der EV Regensburg steht in der ersten Playoff-Runde bereits vor dem Aus; am Abend verlor die Irwin-Truppe nach einer schwachen Leistung mit 0:3 gegen den ERC Sonthofen und liegt in der Best-of-five-Serie nun mit 1:2 hinten.

Schon zu Beginn der Partie bestätigte sich erneut, dass die Serie gegen Sonthofen enger ist, als zuvor gedacht. Es gab vor 2375 Zuschauern in der Donau-Arena zunächst gute Chancen auf beiden Seiten: Gajovsky scheiterte mit der ersten Gelegenheit nach drei Minuten. Auch Vitali Stähle (10., vorbei) und erneut Nikola Gajovsky (13., pariert) hätten den EVR in Führung bringen können, scheiterten aber. Besser machten es die Gäste: Stanley (15.) und Kronawitter (20.) nutzten Fehler in der Regensburger Mannschaft eiskalt aus und die Bulls führten somit nach den ersten 20 Minuten mit 2:0.

 

In der Pause wechselte EVR-Coach Irwin den Torhüter: Peter Holmgren stand nun für Cody Brenner im Kasten. Doch der mittlere Abschnitt gehörte zunächst den Allgäuern, die Regensburger Kufencracks strahlten in der Offensive kaum mehr Gefahr aus. Erst Kapitän Billy Trew weckte sein Team mit einem Pfostentreffer nach einer halben Stunde auf; wenige Augenblicke später war es Gajovsky, der Aluminium traf (32.) – aber den Puck wieder nicht im Tor unterbrachte. Ohne weitere Treffer endete das zweite Drittel.

 

In Drittel Nummer drei warf der EVR dann nochmal alles nach vorne – es half nur nichts. Die Hausherren konnten Glatzel einfach nicht überwinden. Dafür erhöhte der EHC durch Hadraschek auf 3:0 und machte alles klar (48.). Auch das zweite Heimspiel gegen die Bulls ging somit verloren, erneut gab es kein Tor für den Eissportverein! In 120 Heimspielminuten gab es keinen eigenrn Treffer, hinten passierten zu viele Fehler. So wird es extrem eng mit dem Viertelfinale!

 

In der Playoff-Serie führen die Sonthofener jetzt mit 2:1, jede weitere Niederlage bedeutet das frühe Aus für den EVR. Schon am Freirag stehen die Roten unter Zugzwang, wenn es zu Spiel vier kommt. Nur wenn Regensburg das gewinnt, gibt es am Sonntag ein alles entscheidendes fünftes Match, dann wieder in der Arena. Die Mannschaft von Trainer Doug Irwin steht auf jeden Fall mit dem Rücken zur Wand.

Autor: Tobias Braun

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