07.03.2017 Regensburg

Staatsbürgerschaft

Bürgermeister empfangen neu eingebürgerte Regensburgerinnen und Regensburger

Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Bürgermeister Jürgen Huber empfingen am 6. März 2017 neu eingebürgerte Regensburgerinnen und Regensburger, die 2016 die deutsche Staatsangehörigkeit erworben haben
Foto: Stadt Regensburg, Peter Ferstl
Am Montag, 6. März, empfingen Bürgermeisterin Gertud Maltz-Schwarzfischer und Bürgermeister Jürgen Huber neu eingebürgerte Regensburgerinnen und Regensburger, die 2016 die deutsche Staatsbürgerschaft erworben haben

277 Menschen aus 58 unterschiedlichen Nationen haben im vergangenen Jahr ihre Einbürgerungsurkunde in Empfang nehmen dürfen. Am 6. März empfingen Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Bürgermeister Jürgen Huber die neuen Bürgerinnen und Bürger und gratulierte ihnen herzlich zur deutschen Staatsbürgerschaft. Spitzenreiter bei den Einbürgerungen ist Rumänien mit 26 Personen, gefolgt von der Ukraine und Vietnam mit jeweils 19 Personen sowie Bulgarien mit 14 und Indien mit elf Personen.

 

In ihrer Begrüßungsansprache stellte die Bürgermeisterin fest, dass man an den Zahlen auch politische Veränderungen in der Welt ablesen könne. So sei es nicht erstaunlich, dass nach dem beschlossenen Brexit gleich fünf Personen aus Großbritannien die deutsche Staatsangehörigkeit erworben hätten, während in den Vorjahren kein britischer Bürger seine Staatsangehörigkeit hätte wechseln wollen. Und bereits seit Dezember letzten Jahres führe die Stadt Regensburg Beratungsgespräche mit amerikanischen Staatsangehörigen, die vermutlich mit dem Ausgang der US-Wahlen nicht einverstanden seien und nun die deutsche Staatsangehörigkeit anstrebten.

 

Maltz-Schwarzfischer wies darauf hin, dass der Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft viele Vorteile mit sich bringe, aber natürlich auch Pflichten. "Ich möchte Sie ermutigen, diese Veränderung als Chance wahrzunehmen, noch intensiver an unserem Gesellschaftsleben teilzunehmen", betonte sie. "Dabei ist die Wahrung Ihrer kulturellen und religiösen Identität eine Bereicherung für uns alle. Die Brücken auf diesem Weg heißen Respekt, Verständnis, Akzeptanz und Toleranz." Ein besonders wichtiger Brückenpfeiler sei die Anerkennung der Individualität und Identität des Anderen.

Autor: pm / uh

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