12.10.2017 Landkreis Regensburg

Bevölkerungsstand

Erstmals leben über 190.000 Menschen im Landkreis Regensburg

Schild Landkreis Regensburg
Foto: Christian Eckl
Die Einwohnerzahl des Landkreises hat die Marke von 190.000 übersprungen. Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamtes für Statistik vom 22.09.17 wohnen zum Stichtag 30. Juni 2016 – neuere Zahlen sind nicht verfügbar – 190.016 Bürgerinnen und Bürger im Landkreis. Zum vorhergehenden Stichtag 31. Dezember 2015 hatte die Einwohnerzahl noch 189.390 betragen.

Im Ranking aller 71 Landkreise in Bayern nimmt der Landkreis in Bezug auf die Einwohnerzahl damit weiterhin den fünften Platz ein. Mehr Einwohner haben nur die Landkreise München (341.747), Rosenheim (256.751), Augsburg (246.779) und Fürstenfeldbruck (215.178). Seit Inkrafttreten der Landkreisgebietsreform zum 01.07.1972, also vor über 45 Jahren, hat sich die Einwohnerzahl des Landkreises zum Stichtag 30.06.2016 somit um 62.152 erhöht.

 

Prognose bis 2035: 207.200 Einwohner

Nach der vom Bayerischen Landesamt für Statistik erstellten "Regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung für Bayern bis 2035" wird der Landkreis Regensburg auch weiterhin auf Wachstumskurs bleiben. Die Vorausberechnung sieht für das Jahr 2024 die Einwohnerzahl erstmals über der 200.000-Grenze; im Jahr 2035 dann bei 207.200. Mit diesem Plus von 9,4 Prozent liegt der Landkreis Regensburg nicht nur auf Platz eins innerhalb aller Landkreise und Kreisfreien Städte in der Oberpfalz, sondern auch im landesweiten Vergleich weit vorne. Bessere Werte unter allen 71 bayerischen Landkreisen haben nur die neun oberbayerischen Landkreise Bad Tölz – Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, München, Neuburg-Schrobenhausen und Pfaffenhofen sowie der niederbayerische Landkreis Landshut.

 

Demografische Entwicklung

Dass sich aber auch der Landkreis Regensburg der demografischen Entwicklung nicht entziehen kann, zeigt sich unter anderem daran, dass er in der Bevölkerungsprognose bis 2035 einen Bevölkerungssaldo von minus 4,7 Prozent aufweist, dass also die Zahl der Sterbefälle die der Geburten um diesen Wert übersteigt. Warum sich dennoch bei der Gesamtbevölkerung das Plus von 9,4 Prozent ergibt, liegt an der hohen Attraktivität des Landkreises als Zuzugsregion und dem hier bis 2035 zu verzeichnenden Zuwachs um 14,1 Prozent. Der Jugendquotient (Anzahl Null- bis 19-Jährige je 100 Personen im Alter von 20 bis 64 Jahren) erhöht sich im Zeitraum 31. Dezember 2015 bis 31.Dezember 2035 von 31,9 auf 34,3; der Altenquotient (Anzahl 65-jährige oder Ältere je 100 Personen im Alter von 20 bis 64 Jahren) von 29,8 auf 49,7. Mit dem "Seniorenpolitischen Gesamtkonzept", dem "Aktionsplan Inklusion", einer umfassenden Aufweitung des Dienstleistungsangebotes des Fachbereiches "Senioren und Inklusion" im Landratsamt und zahlreichen weiteren Initiativen – wie etwa einem kontinuierlichen Ausbau des Netzwerkes der Nachbarschaftshilfen – hat der Landkreis bereits frühzeitig die notwendigen Weichenstellungen vorgenommen zur Bewältigung dieser gesamtgesellschaftlichen Veränderungen.

Autor: Pressemitteilung

Weitere Nachrichten aus dem selben Ort: