12.10.2017 Regensburg

Enorme Herausforderungen

Medizinstudenten bereiten sich mit der Feuerwehr Pentling auf Extremsituationen vor


Foto: Ratisbona Media
Eine verheerende Grippeepidemie, eine Massenpanik bei Großveranstaltungen, ein Busunfall mit unzähligen Verletzten – Vorfälle, die Ärzte und Rettungskräfte vor enorme Herausforderungen stellen. Das Uniklinikum Regensburg (UKR) bereitet seine Medizinstudenten regelmäßig auf diese Extremsituationen vor.

So nahmen auch heuer wieder Studierende am Kurs "Notfallmedizin bei Großschadenslagen und Katastrophen" teil, der – initiiert von der Klinik für Anästhesiologie – in diesem Jahr bereits zum neunten Mal angeboten wurde.

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Ein Teil des Seminars fand in Kooperation mit der Freiwilligen Feuerwehr Pentling statt. Bei einem Besuch des ABC-Zugs wurden die Studierenden darüber informiert, welche Möglichkeiten der Feuerwehr zur Abwehr von Chemie-Unfällen zur Verfügung stehen. Die entsprechende Spezialeinheit der Feuerwehr ist dafür ausgerüstet, kontaminierte Personen und Fahrzeuge zu reinigen und zu desinfizieren. Die Teilnehmer ließen sich demonstrieren, wie entsprechende Dekontaminationsstellen aufgebaut werden, und schlüpften auch selbst in die schweren Chemikalien-Schutzanzüge. Je nach Schutzstufe bewahren die Anzüge seinen Träger vor festen, flüssigen, gas- oder dampfförmigen Schadstoffen. Die Teilnehmer bekamen dadurch einen plastischen Eindruck von den Belastungen, denen die Feuerwehrleute im Einsatz ausgesetzt sind. Die Übung bei der Freiwilligen Feuerwehr Pentling war nur eine von vielen praktischen Seminarinhalten, die den Studierenden neben theoretischen Grundlagen vermittelt wurden.


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