16.02.2017 Tegernheim

Keine Hinweise auf ein Gewaltdelikt

Menschlichen Schädel in einem Waldstück bei Tegernheim gefunden

Am Mittwoch, 15. Februar, fanden in einem Waldstück im Bereich des Keilsteiner Hanges polizeiliche Suchmaßnahmen statt, nachdem dort ein skelettierter menschlicher Schädel aufgefunden worden war. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Bislang liegen keine Hinweise auf ein Gewaltdelikt vor.
Foto: Polizei
Am Mittwoch, 15. Februar, fanden in einem Waldstück im Bereich des Keilsteiner Hanges polizeiliche Suchmaßnahmen statt, nachdem dort ein skelettierter menschlicher Schädel aufgefunden worden war. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Bislang liegen keine Hinweise auf ein Gewaltdelikt vor.

Bereits am Donnerstag, 9. Februar, wandten sich städtische Mitarbeiter an die Polizei, da sie bei Baumschnittarbeiten in einem Waldstück am Keilsteiner Hang einen skelettieren menschlichen Schädel gefunden hatten. Die Kriminalpolizei Regensburg übernahm fortan die Ermittlungen mit Blick auf die Herkunft der menschlichen Überreste.

 

Am Mittwoch, 15. Februar, fanden in den Mittags- und Nachmittagsstunden im Bereich der Fundstelle groß angelegte, polizeiliche Suchmaßnahmen statt. Ziel war unter anderem, weitere zu dem Schädel gehörende menschliche Überreste aufzufinden. Hierzu war neben einer Einheit der Bayerischen Bereitschaftspolizei auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Die Beamten fanden im Suchgebiet verschiedene kleinere Knochenfragmente, die nun auf ihre Herkunft untersucht werden.  Die rechtsmedizinischen Untersuchungen sollen insbesondere klären, ob die neu aufgefundenen Knochen menschlichen oder tierischen Ursprungs sind und ob diese dem Schädel zuzuordnen sind.  Mit Blick auf den anfangs aufgefundenen Schädel sollen die angestoßenen Überprüfungen insbesondere das Alter, die Liegezeit oder mögliche Todesursachen klären.

 

Teil der kriminalpolizeilichen Ermittlungen sind auch Abklärungen und Vergleiche mit polizeibekannten Vermisstenfällen. Derzeit sind keine Zusammenhänge mit einer Gewalttat erkennbar.

Autor: pm / uh

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