16.03.2017 Regensburg

Finanzkontrolle Schwarzarbeit

Regensburger Zöllner decken Sozialbetrug auf – Beschäftigte nicht angemeldet

Zoll
Foto: Bildungs- und Wissenschaftszentrum der Bundesfinanzverwaltung
Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Regensburg ergaben, dass ein Regensburger Unternehmer über einen Zeitraum von 18 Monaten Arbeitnehmer in seinem Betrieb beschäftigte, ohne diese ordnungsgemäß bei den zuständigen Sozialversicherungsträgern anzumelden.

Der Firmeninhaber zahlte seinen Arbeitnehmern den zustehenden Lohn komplett oder teilweise schwarz aus. Weiterhin beauftragte er so genannte Subunternehmer, die jedoch als abhängige Beschäftigte tätig waren. Seiner Verpflichtung, die Sozialversicherungsbeiträge für die Beschäftigten rechtzeitig und vollständig zu entrichten, kam der Unternehmer nicht nach. Dadurch sparte er sich Sozialabgaben in Höhe von insgesamt rund 10.500 Euro.

 

Das Amtsgericht Regensburg verurteilte den Mann jetzt zu einer Geldstrafe in Höhe von 6.000  Euro. Neben der verhängten Geldstrafe muss der Beschuldigte zusätzlich für den entstandenen Schaden aufkommen.

Autor: pm / uh

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