19.05.2017 Regensburg

Das Kommissariat Staatsschutz ermittelt

Unangemeldete Kundgebung: Demonstranten blockieren Landshuter Straße

Polizei, Polizist
Foto: Marcel Mayer
Am späten Donnerstagnachmittag, 18. Mai, demonstrierte eine circa zehn- bis 15-köpfige Personengruppe auf der Landshuter Straße in Regensburg, ohne dies vorher bei der Versammlungsbehörde angezeigt zu haben. Um ihrer Botschaft Nachdruck zu verleihen, spannten sie ein Volleyballnetz über die Straße.

Gegen 17.30 Uhr, teilte ein Anwohner der Polizei mit, dass im Teil der Landshuter Straße, der an die Altstadt angrenzt, eine Personengruppe mit weißen Einmalanzügen ein Volleyballnetz über die Straße gespannt habe. Auf dem Netz, das als Transparent diente, war zu lesen: "No Borders No Nation". Zudem zündeten die Akteure bengalische Fackeln, um weiter auf sich aufmerksam zu machen. Im Anschluss entfernten sich die Personen vor Eintreffen der bereits alarmierten Streifen vom Ort des Geschehens. In der näheren Umgebung fanden die Beamten unter anderem die oben erwähnten Eimalanzüge. Durch die kurze Demonstration kam es zu leichten Verkehrsbehinderungen. Verletzt wurde niemand.

 

Das Kommissariat Staatsschutz der Kripo Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise, insbesondere zu Personen oder Fahrzeugen, die zwischen 17 und 18 Uhr im Bereich der Landshuter Straße/Altstadtzufahrt aufgefallen sind.  Möglicherweise nutzten die Personen ein Kraftrad der Marke: Honda mit silberfarbener/blauer Lackierung und einen dunklen, teilweise verbeulten Renault, Twingo. Hinweise bitte an die Kripo Regensburg unter der Rufnummer 0941/ 506-2888. 

Autor: Pressemitteilung

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