23.07.2012 Regensburg

Festspiele

Frischverliebte Turteltäubchen und ein Geständnis der Fürstin bei der Last Night im Schloss


Foto: ce
Was für ein Finale: Bei der Last Night of the Proms bei den Schlossfestspielen war musikalisch alles mit dabei, was von den Sitzen riss. Statt bundesweiter C-Promis gab sich die Regensburger Gesellschaft die Klinke in die Hand. Ein Turteltauben-Pärchen wurde beim Gurren erwischt – und die Fürstin gestand: Sie liest das Wochenblatt im Internet!

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Was für ein herrlicher Abschluss der – vor allem wettermäßig – wechselhaften Schlossfestspiele! Während das Publikum am Samstag noch im wahrsten Sinne des Wortes bei Peter Kraus von den Sitzen gespült wurde, war es am Sonntag zum Finale bei der „Last Night of the Proms“ die Musik, die von den Sitzen riss! Mit Bravour und viel Humor geleitete Dirk Kaftan, Generalmusikdirektor der Augsburger Philharmoniker, zusammen mit dem Chor des Theaters und dem Extrachor durch den Abend – und die Musikwelt. Da war alles mit dabei: Von der Arie aus der Fledermaus über Filmusik aus Spartakus und James Bond bis hin zum berühmten „Pomp and Circumstance“ von Elgar. Der neue Star am Opernhimmel, die Sopranistin Mojca Erdmann, wirkte am Anfang etwas zu unterkühlt für italienische Opernarien. Aber vielleicht lag es am eisblauen Kleid – sie wechselte nch der Pause in ein Blutrotes und fand die Leidenschaft.

Angenehm überrascht konnte man auch vom Publikum selbst sein. Waren es vor allem bundesweite C-Promis, die während der Schlossfestspiele den Kies im Innenhof des Schlosses überquerten, traf sich am Sonntag die Regensburger Gesellschaft. Da kam BMW-Werksleiter Andreas Wendt mit schickem Hut und Janker. Da erblickte man Katalin Baronin von Hoenning O'Carroll nebst Gatten Johann. Prälat Hubert Schöner begleitete seine Schwester zum Konzert und Fürstin Gloria von Thurn und Taxis führte die Kinder ihrer Schwester Maya Flick zusammen mit Großmama auf die Plätze.

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Apropos Fürstin: In der Pause ließ sich die Adelige nicht nur zusammen mit strammen Schotten ablichten, in der Pause verriet sie dem Reporter des Wochenblatts auch: „Ich les' Euch immer im Internet!“

Für Gesprächsstoff sorgte auch die Dirndl-Designerin Lenka Kronseder. Während sie in der Vergangenheit mit älteren Herren aus der Modebranche die Festspiele besuchte, turtelte sie diesmal frisch verliebt, ja ging Händchenhaltend mit einem jungen, gutaussehenden Mann in die Pause. Dana­ch wurde das turtelnde Pärchen nicht mehr gesehen.

Am Ende stimmte man „Rule Britannia“ an, die heimliche Hymne der Briten. Und auch übrigens die einzige Hymne, für die man auf Schlossfestspielen aufstehen sollte …
 

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Autor: Christian Eckl

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