17.02.2012 Regensburg


Ein neuer Intendant, viel frisches Blut – und eine Oper auf der Walhalla



Jens Neundorff von Enzberg, der neue Intendant des Theaters Regensburg
Foto: ce



Wenn im September 2012 die neue Spielzeit am Theater Regensburg beginnt, ist das auch der Beginn einer neuen Intendanz. Jens Neundorff von Enzberg wird das Vierspartenhaus übernehmen, neue Schauspielchefin wird Stephanie Junge, die Sparte Tanz wird von Yuki Mori, das Junge Theater von Eva Veiders geleitet werden. Jens Neundorff selbst wird das Musiktheater betreuen, Tetsuro Ban bleibt weiterhin Generalmusikdirektor am Haus.

26 Premieren heißt auch - ganz konkret: ankommen. Das Ensemble formiert sich neu und entdeckt Regensburg. Und weil jedes Neu-Ankommen mit dem ganz besonderen Blick auf Orte verbunden ist und das Theater in die Stadt wirken und sich der Stadt öffnen möchte, sollen in den kommenden Jahren außergewöhnliche, themenbezogene Spielorte für singuläre Veranstaltungen entdeckt werden. Der Auftakt könnte mit der Walhalla kaum imposanter sein. “Und über uns der Himmel” wird eine Verbindung aus spektakulärer Landschaft und kulturellem Ereignis, ein “musikalisch-literarisches Hochgefühl”, bei dem das Verhältnis des Menschen zur Natur, zum Universum, zum Kosmos verhandelt wird.

 

Mehrere Themenbereiche ziehen sich wie rote Fäden durch die Stücke und Handschriften der Regisseure: Zeitgenossenschaft wird von großer Relevanz sein, auch die Suche nach der je eigenen Verortung in der Gesellschaft. Und weil Regensburg nicht nur mit spannenden Orten sondern auch Menschen aufwartet, wird in der Heimatstadt des Metronom-Erfinders Johann Nepomuk Mälzel die “Zeit” in ihren vielfältigen Facetten behandelt werden. Im Musiktheater beispielsweise wird es die Uraufführung von “Lola rennt” geben. Ludger Vollmer entwickelt für das Theater Regensburg eine Oper zu Tom Tykwers Film, in dem eine Zeitpanne von 20 Minuten drei Mal mit Detail- unterschieden durchlebt wird - und drei unterschiedliche Ausgänge findet.

 

Vieles noch gibt es hervorzuheben - Yuki Moris Tanzabend zum Wagner-Jahr beispielsweise, die Bayern- Bezüge im Schauspiel (“Die Spitzeder” von Martin Sperr) und die Uraufführugen im Jungen Theater (Martin Baltscheit “Vom Fuchs, der den Verstand verlor”, Helmuth Hensen “...Die Welt steht still”). 

 

Spiel-
plan 2012/2013

Intendant: Jens Neundorff von Enzberg Kaufmännischer Vorstand: Henrik Huyskens Generalmusikdirektor: Tetsuro Ban Schauspiel: Stephanie Junge
Tanz: Yuki Mori Junges Theater: Eva Veiders
Stand 17. Februar 2012 • Änderungen vorbehalten. Der Spielplan gilt bis zur Bekanntgabe durch das Theater Regensburg als unveröffentlicht.
Theater Regensburg
Gesamtspielplan 2012/2013

M= Musiktheater S= Schauspiel T= Tanz J= Junges Theater K= Konzert
Phelim McDermott / Julian Crouch / Martyn Jacques

S Shockheaded Peter
21. September 2012 | Velodrom
Kurt Weill / Christoph Willibald Gluck

M Der neue Orpheus / Orpheus und Eurydike
22. September 2012 | Theater am Bismarckplatz
Dea Loher

S Das letzte Feuer
23. September 2012 | Theater am Haidplatz
Martin Baltscheit

J Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor (UA)
13. Oktober 2012 | Probebühne im Theater am Bismarckplatz + mobil
Emmerich Kálmán

M Die Csárdásfürstin
27. Oktober 2012 | Theater am Bismarckplatz
Yuki Mori / Stephan Thoss

T Zeit.Raum!
03. November 2012 | Velodrom
Friedrich Schiller

S Die Räuber
17. November 2012 | Theater am Bismarckplatz
N.N.

S N.N.
23. November 2012 | Theater am Haidplatz
Yuki Mori und Gäste

T Internationale Aids-Tanzgala
24. November 2012 | Velodrom
Johanna Spyri / Thomas Birkmeir

J Heidi
02. Dezember 2012 | Velodrom
Giuseppe Verdi

M Aida
09. Dezember 2012 | Theater am Bismarckplatz
Georges Feydeau

S Ein Klotz am Bein
19. Januar 2013 | Velodrom
Yuki Mori

T Ich, Wagner. Sehnsucht!
26. Januar 2013 | Theater am Bismarckplatz
Rafael Spregelburd

S Die Dummheit
2. Februar 2013 | Theater am Haidplatz
3.
M/S Theater Regensburg & Theaterfreunde Regensburg e.V. T/K Theaterball J 09. Februar 2013 | Theater am Bismarckplatz
Ludger Vollmer

M Lola rennt (UA)
28. Februar 2013 | Theater am Bismarckplatz
Helmuth Hensen

J ... Die Welt steht still (UA)
02. März 2013 | Probebühne im Theater am Bismarckplatz + mobil
Leonard Bernstein

M West Side Story
16. März 2013 | Velodrom
N.N.

S N.N.
23. März 2013 | Turmtheater
Henrik Ibsen

S Ein Volksfeind
06. April 2013 | Theater am Bismarckplatz
Lutz Hübner

S Frau Müller muss weg (in Planung)
07. April 2013 | Theater am Haidplatz
Yuki Mori & Mitglieder von Theater Regensburg Tanz

T Tanz.Fabrik!
04. Mai 2013 | Velodrom
Leoš Janáček

M Katja Kabanova
05. Mai 2013 | Theater am Bismarckplatz
Martin Sperr

S Die Spitzeder
25. Mai 2013 | Thon-Dittmer-Palais, Innenhof
Wolfgang Herrndorf / Robert Koall

J Tschick
01. Juni 2013 | Theater am Haidplatz
Henry Purcell

M The Fairy Queen
15. Juni 2013 | Theater am Bismarckplatz
16.
M/S Und über uns der Himmel (in Planung) T/K 06. Juli 2013 | Walhalla
Theater Regensburg

Musiktheater

Der neue Orpheus
Kurt Weill (1900 - 1950) Kantate Op. 16 Text von Ivan Goll in deutscher Sprache

Orpheus und Eurydike
Christoph Willibald Gluck (1714 - 1787) Oper in drei Akten Dichtung von Ranieri de ́ Calzabigi in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Orpheus, der mythische Sänger und Todesüberwinder, Orpheus, dem die Götter geboten, sich nicht nach seiner Frau Eurydike umzudrehen, als er sie aus dem Totenreich zurück ins Leben geleiten will, steht gleich zweimal im Zentrum der Eröffnungspremiere des Musiktheaters. Kurt Weills Kantate „Der neue Orpheus“ von 1927 ist ein expressionistisches Werk, in dem die sehr unterschiedlichen Stilelemente von Arie und Chanson vermischt werden. Weill arbeitet mit parodis- tischen Anklängen an populären und traditionellen Themen, ist dann auch wieder deftig-herb, ans grotesk-kabarettistische reichend. Erzählt wird die traurige Geschichte des Sängers, der sich in die grauen Mauern moderner Städte aufmacht, um Eurydike, und mit ihr die ganze Menschheit, zu erlösen. Sieben Variationen schildern das verzerrte Musikleben- und erleben: Eurydike ist eine Prostituierte. Erlösung ist nicht möglich. Orpheus muss sterben.
In ganz anderem Sinne als Kurt Weill hatte auch Christoph Willibald Gluck einen Bruch mit der Tradition im Sinne: Nichts Geringeres als die Reform der italienischen Oper war das Ziel des Kom- ponisten aus der Oberpfalz. Die Verzweiflung über den Tod seiner geliebten Frau Eurydike stürzt den Sänger Orpheus in grenzen- lose Trauer. Er droht den Göttern, sich umzubringen. Da erscheint Amor und erlaubt ihm, Eurydike aus dem Reich der Toten zurückzuholen, vorausgesetzt, dass er sich dabei nicht nach ihr umsieht. Orpheus trotzt zwar den Gefahren der Unterwelt, doch die entscheidende Bedingung, die ihm den gemeinsamen Rückweg ermöglichen würde, vermag er nicht zu erfüllen: kein Blick zurück auf Eurydike. Doch anders als bei Weill haben die Götter Mitleid mit Orpheus und erwecken Eurydike zum zweiten Mal zum Leben.
Der Held der Oper, Orpheus, äußert sich nicht allein durch Sprache, sondern vor allem durch seinen Gesang, was ihn von allem Anfang an für die Kunstform der Oper prädestinierte: Kein anderer Stoff wurde häufiger für das Musiktheater herangezogen als der Mythos um den antiken Sänger, der kraft seines Gesangs die Schatten der Unterwelt erweicht. So nimmt es nicht wunder, dass der Orpheus- Stoff an entscheidenden Stationen der Operngeschichte immer wieder eine Rolle gespielt hat. Schon Claudio Monteverdi brachte den Sänger 1607 in seiner ersten Favola in musica „L’Orfeo“ auf die Bühne. Christoph Willibald Gluck eröffnete 1762 die Reihe seiner Reformopern mit demselben Stoff. Und als das musikalische Theater begann, sich selbst zu parodieren, stand Orpheus wiederum Pate für die erste abendfüllende Operette Jacques Offenbachs, für „Orpheus in der Unterwelt“ im Jahre 1858.
MUSIKALISCHE LEITUNG: Tetsuro Ban REGIE: Peter Lund AUSSTATTUNG: Claudia Doderer
Premiere am Samstag, den 22. September 2012 Theater am Bismarckplatz

Die Csárdásfürstin
Emmerich Kálmán (1882 - 1953) Operette in drei Akten Text von Leo Stein und Béla Jenbach
Der Revuestar Sylva Varescu feiert Triumphe im Budapester „Orpheum“ und kann sich vor Verehrern kaum retten. Bei jeder Tournee lässt sie scharenweise gebrochene Männerherzen zurück. Doch als die feurige „Csárdásfürstin“ auf den Wiener Fürstensohn Edwin trifft, erwischt sie die Liebe zum ersten Mal selbst. Edwin erwidert ihre Gefühle und wäre überglücklich, wenn seine Eltern nicht auf eine Heirat mit seiner Cousine Comtesse Stasi bestehen würden. Doch so schnell gibt Sylva nicht auf. Bei der Verlobungsfeier bietet sie ihr ganzes Temperament auf, um doch noch im siebten Himmel zu landen – ebenso wie Edwins Freund Boni, der seinerseits um die nicht minder schöne Stasi kämpft. Zunächst verhindert zwar die gesellschaftliche Realität, dass die wahren Liebenden zueinander finden. Dank überraschend geklärter Verwandtschaftsverhältnisse kann dann aber doch noch „richtig“ geheiratet werden.
„Untergang im Csárdásrausch und Walzertaumel“ könnte das Motto der Wiener Operette zur Zeit der Décadence lauten, als die altehrwürdigen Wertvorstellungen der k.u.k.-Monarchie langsam zugrunde gingen. Wie der Titel schon andeutet, ist Emmerich Kálmáns wohl populärste Operette „Die Csárdás- fürstin“ im Milieu der Budapester Varietés und Nachtlokale angesiedelt, wo man sich dem frivolen Amüsement hingibt, um die allgemeine Untergangsstimmung zu ignorieren. „Die Csárdásfürstin“ wurde wohl nicht zuletzt deshalb gleich nach der Uraufführung 1915 zum Welterfolg.
REGIE: Thomas Enzinger AUSSTATTUNG: Toto
Premiere am Samstag, den 27. Oktober 2012 Theater am Bismarckplatz

Aida
Giuseppe Verdi (1813 - 1901) Oper in vier Akten Dichtung von Antonio Ghislanzoni in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Verdis Oper „Aida“ wurde, nachdem sie ursprünglich für die Feierlichkeiten zur Eröffnung des Suezkanals vorgesehen war, 1871 mit zwei Jahren Verspätung in Kairo uraufgeführt. Die Novelle des Archäologen Mariette, die Verdi angesichts seiner Vorliebe für ausgefallene Stoffe begeisterte, regte ihn zu einer Ägyptenreise an. Beeindruckt von der Kultur des Landes, wurde er zu jener exotischen und glutvollen Thematik inspiriert, in der Liebeswettkampf, Krieg und Eifersucht aufeinandertreffen. Der bekannte Triumphmarsch mit seinen eigens dafür angefertigten Aidatrompeten markiert einen der Höhepunkte dieser Oper der Superlative. Die äthiopische Sklavin Aida, Tochter des Äthiopierkönigs Amonasro, liebt den ägyptischen Feldherrn Radames, der nach erfolgreichem Kriegszug mit den äthiopischen Gefangenen, darunter auch Amonasro, in Theben einzieht. Als Sieger wird ihm die ägyptische Königstochter Amneris versprochen. Radames wird jedoch des Hochverrats angeklagt, nachdem er durch eine List die Kriegspläne verraten und sich – um Aidas Leben zu retten – als Schuldigen ausgegeben hat. Er wird für diesen Hochverrat zum Tode verurteilt und bei lebendigem Leibe eingemauert. Erst nachdem sein Verlies sich geschlossen hat, bemerkt er Aida, die sich heimlich in das nämliche Gewölbe geschlichen hat, um wenigstens im Tode mit dem Geliebten vereint zu sein.
MUSIKALISCHE LEITUNG: Tetsuro Ban REGIE: Michael Helle AUSSTATTUNG: Dorit Lievenbrück
Premiere am Sonntag, den 09. Dezember 2012 Theater am Bismarckplatz

Lola rennt (UA)
Auftragswerk für das Theater Regensburg Oper von Ludger Vollmer (*1961) Text: Bettina Erasmy nach dem Film “Lola rennt” von Tom Tykwer
Der renommierte Komponist Ludger Vollmer nimmt sich mit „Lola rennt“ nach dem großen Erfolg seiner Film-Oper „Gegen die Wand“ wiederum eines Filmsujets an. Der Film von Tom Tykwer mit Franka Potente und Moritz Bleibtreu in den Hauptrollen erhielt unzählige Ehrungen, darunter den Deutschen Filmpreis, den Bambi und beim Sundance Film Festival die Auszeichnung als bester ausländischer Film. „Lola rennt“ zeigt dreimal dieselbe Zeitspanne von zwanzig Minuten, jedes Mal mit kleinen Detailunterschieden, die die Handlung jeweils zu einem völlig anderen Ausgang führen. Die Grundsituation könnte fataler nicht sein: Manni jobbt als Geldkurier und hat die 100 000 Mark in der U-Bahn liegen lassen. Das ist viel Geld und das will sein Boss wiederhaben – und zwar in zwanzig Minuten. In totaler Panik ruft Manni seine Freundin Lola an. Nur zwanzig Minuten Zeit, um 100 000 Mark zu besorgen. Nur zwanzig Minuten Zeit, Mannis Leben zu retten. Da kommt Lola eine Idee. Und Lola rennt ...
Ludger Vollmer wird in seiner Oper die avantgarde Form und alle Erzählstränge des Tykwerschen Films vollständig übernehmen. Der musikalische Stil der Oper wird – wie bei Vollmers vorherigen Opern – im Wesentlichen auf abgewandelte Prinzipien der Filmschnitt-Technik zurückgreifen, die eine enorme Erhöhung des dramaturgischen Tempos ermöglichen und die Szenen im Verhältnis zum traditionellen Opernstil zeitlich stark verkürzen. Es ergibt sich ein Klangbild von hoher, vielschichti- ger Aktionsdichte mit starken klangfarblichen und dynamischen Kontrasten. Eine Oper auf der Überholspur!
MUSIKALISCHE LEITUNG: Arne Willimczik REGIE: Schirin Khodadadian
Premiere am Donnerstag, den 28. Februar 2013 Theater am Bismarckplatz

West Side Story
Leonard Bernstein (1918 - 1990) Musical nach einer Idee von Jerome Robbins Buch: Arthur Laurents Musik: Leonard Bernstein Gesangstexte: Stephen Sondheim
„Leider“, sagte Leonard Bernstein über seine 1957 entstandene „West Side Story“, „ist der Stoff des Werkes noch nicht veraltet und überholt. Ich wünschte, er wäre es – unserer Welt zuliebe“. Die ungebrochene Relevanz dieses Musicalklassikers bis in die Gegenwart zeigt, wie tief verankert die Problematik des „Fremden“ in menschlichen Gesellschafts- und Machtstrukturen ist und wie bestän- dig doch der Wunsch bleibt, dieses Dilemma zu überwinden. Wie im inhaltlichen Vorbild der „West Side Story“, Shakespeares „Romeo und Julia“, steht über allem die eine große Frage: Kann die Liebe zweier Menschen Hass und Feindschaft wirklich überwinden? Dass Tony und Maria den Mut aufbringen, nicht nur für ihre Liebe, sondern darüber hinaus für ein respektvolles Miteinander der verfeindeten Jets und Sharks zu kämpfen, macht das Musical zu einem für alle Zeiten gültigen Plädoyer für eine Öffnung zum Anderen hin. Daran hat Bernsteins mitreißende, jugendlich- rebellische Komposition einen großen Anteil: Seine mutige Fusion ganz unterschiedlicher Stile lässt über die Musik die von Tony und Maria ersehnte Utopie Wirklichkeit werden.
REGIE: Andrea Schwalbach CHOREOGRAPHIE: Yuki Mori
Premiere am Samstag, den 16. März 2013 Velodrom

Katja Kabanova
Leoš Janáček (1854 - 1928) Oper in drei Akten Dichtung nach Aleksander N. Ostrowskijs “Gewitter” von Vincenc Červinka in tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Sommer in Kalinowo: Während der Lehrer Kudrjasch die Schönheit des mächtigen Wolgastromes bewundert, hat der Kaufmann Dikoj für solche Schwärmereien weder Sinn noch Muße: Arbeiten muss man, Geld verdienen, und nicht wie sein Neffe Boris in den Tag hinein leben. Boris klagt dem Lehrer sein Leid: Nach dem Tod seiner Eltern bindet ihn ein Testament bis zur Volljährigkeit an seinen Onkel, dessen Launen er widerspruchslos hinnehmen muss. Die Kabanicha kommt mit ihrem Sohn Tichon und seiner Frau Katja vom Kirchgang zurück. Boris gesteht Kudriasch, dass er heimlich in Katja verliebt sei, die im Haus ihrer Schwiegermutter ein hartes Leben führt. Tichon – willenlos, feige und heimlich dem Suff ergeben – steht ganz und gar unter der Fuchtel seiner Mutter, die auch Katja tyrannisiert. Trotz ihrer moralischen Bedenken und ihrer Angst vor den Folgen geht die sich nach Liebe und Erfüllung sehnende Katja mit Boris ein Verhältnis ein. Doch nur zwei Wochen später gibt Katja – in abergläubischer Angst vor einem heraufziehenden Gewitter, in dem sie eine Strafe Gottes sieht – hin und her gerissen zwischen ihrem Mann und dem Geliebten, den Ehebruch mit Boris zu. Tichon will ihr verzeihen, aber seine empörte Mutter hält ihn zurück. Daraufhin stürzt sich Katja in die Wolga.
Im Mittelpunkt von Janáčeks Oper steht Katjas innere Entwicklung, die das Werk wie eine sozial- psychologische Ballade erscheinen lässt. Ausgehend von ihrem Schicksal prangert der bedeutende tschechische Komponist die fatale Doppelmoral des Kleinbürgertums an, an der die Sehnsucht des Einzelnen nach Glück und Erfüllung zerbricht. Ein weiterer thematischer Schwerpunkt ist die Konfrontation von aufgeklärter Jugend mit dem konservativen, hartherzigen Alter. Katjas Selbstmord ist mithin ein Sühnetod, der nicht etwa die Moral festigt, sondern zur Anklage der Heuchelei eines Dikois und einer Kabanicha wird. Janáčeks kommentierende, sowohl glückerfüllte wie klagende und sich auflehnende Musik ist dabei nicht nur Untermalung der Handlung, sondern vor allem Ausdruck dessen, was die Personen denken und fühlen.
MUSIKALISCHE LEITUNG: Tetsuro Ban REGIE: Brigitte Fassbaender AUSSTATTUNG: Dorit Lievenbrück
Premiere am Sonntag, den 05. Mai 2013 Theater am Bismarckplatz

The Fairy Queen
Oper von Henry Purcell (1659 - 1695) Text nach William Shakespeares Sommernachtstraum in englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Henry Purcells 1692 entstandene „Fairy Queen“ ist keinem Genre eindeutig zuzuordnen: Das Werk ist Oper, Schauspiel und Spektakel zugleich – ein barockes Fest voller Poesie und Witz. Auf der Grund- lage von Shakespeares „Sommernachtstraum“ entfaltet der englische Komponist Purcell ein Spiel von Menschen, Geistern und Göttern, einen Reigen von Liebe, Eifersucht und Zufall, ein Panorama menschlicher Gefühle und Leidenschaften.
Die Handlung der „Fairy Queen“ wird über Szenen aus Shakespeares Stück erzählt, die den Streit und die Eifersucht zwischen dem Elfenkönig Oberon und seiner Gattin Titania ins Zentrum stellen. Vielfältige allegorische Figuren lassen musikalisch eine sinnlich-erotische Atmosphäre der mitt- sommernächtlichen Liebesverwirrung aufkommen, deren Höhepunkt die Verliebtheit Titanias in den Weber Zettel bildet, dem durch einen Zauber ein Eselskopf gewachsen ist.
Der „Orpheus Britannicus“, wie man Purcell auch nannte, war, wenn man von dem großen Pan- Europäer Händel absieht, einer der wenigen wirklich bedeutenden Opernkomponisten Englands. Er suchte in seinen Werken alle musikalischen Strömungen seiner Zeit zu vereinen: kontrapunktreiche englische Consortmusik, volksnahe Balladen ebenso wie Elemente der französischen Chöre und Instrumentaltänze des italienischen Belcanto.
Premiere am Samstag, den 15. Juni 2013 Theater am Bismarckplatz

Und über uns der Himmel (in Planung)
Ein musikalisch-literarisches Hochgefühl auf der Walhalla
Die Idee: Eine Verbindung von spektakulärer Landschaft und kulturellem Ereignis. Der Ort: Die Walhalla. Geradezu prädestiniert dafür ist dieser von den Griechen inspirierte Tempel, den Leo von Klenze in eine von Natur aus dramatische Landschaft gesetzt hat. Ein Zusammenspiel, das überwältigt und fasziniert. Die Themen: Das Verhältnis des Menschen zur Natur, zum Universum, zum Kosmos. “Die Körper wären nicht schön, wenn sie sich nicht bewegten.” (Kepler) Johannes Kepler ist nur einer der vielen in der Ruhmeshalle verewigten Naturwissenschaftler, denen in künstlerischer Auseinandersetzung Aufmerksamkeit geschenkt werden wird. Astronomen und Mathematiker wie Kopernikus, Einstein und Gauß finden sich im literarisch-szenischen Programm, das die Entdeckung des Himmels, die Vermessung der Welt und den Menschen als Mittelpunkt der Schöpfung aufgreifen wird. Als Höhepunkt des Abends wird das Philharmonische Orchester der Stadt Regensburg unter der Leitung von Generalmusikdirektor Tetsuro Ban “Die Planeten” Suite für großes Orchester opus 32 von Gustav Holst (1874-1934) aufführen.
Das auf der West-Seite der Walhalla gelegene Gelände bietet für eine künstlerische Auseinander- setzung einen außergewöhnlichen – nahezu einmaligen – Ort. Der Säulengang wird Teil der Bühne, gleichzeitig bietet sich dem Zuschauer der Panoramablick auf den Flusslauf der Donau. Das Publikum wird eingeladen, sich auf lustvolle Weise im Angesicht der Elemente den großen Fragen zuzuwenden.
Auf dem Fußweg durch den Wald und auf dem Gelände östlich der Walhalla werden die Zuschauer durch performative Aktionen begleitet und thematisch eingestimmt. Goethes Faust wird man ebenso begegnen wie dem Ozeanflieger von Bertolt Brecht oder dem Kleinen Prinzen von Exupéry. Ein Stationen-Drama wird entstehen, an dem sich alle Sparten des Regensburger Theaters beteiligen. In der Vorbereitung werden außerdem Experten aus der Stadt und der näheren Umgebung in die Planung mit einbezogen.
Samstag, 06. Juli 2013, 19:00 - 23:00 Uhr (Sonnenuntergang 21:17 Uhr) Walhalla
Theater Regensburg

Schauspiel

Shockheaded Peter (Struwwelpeter)
Junk-Opera von Phelim McDermott / Julian Crouch / Martyn Jacques Deutsch von Andreas Marber
Kaum zu glauben, Dr. Heinrich Hoffmann erfand 1844 die gruseligen Geschichten rund um den Struwwelpeter für seinen dreijährigen Sohn zu Weihnachten, weil er kein geeignetes Buch für ihn finden konnte. Zappelphilipp, Suppenkaspar, Friederich, der Wüterich, der wilde Jäger, Paulinchen, die bösen Buben, Hans-Guck-in-die-Luft, der Daumenlutscher und der fliegende Robert, zehn Schicksale, die jeweils tödlich enden.
Ein Stoff für schwarzen englischen Humor: Martin Jacques und seine Band „The Tiger Lillies“ entdeckten diesen pädagogischen Totentanz für sich, vertonten ihn - eine schräge Mischung irgendwo zwischen Kurt Weill und Tom Waits - und schufen ein neues Genre, die „Junk Opera“, mit der sie 1998 einen Welterfolg landeten.
Dieser skurril ironische Bilderbogen für Erwachsene ist inzwischen auch von deutschen Bühnen nicht mehr weg zu denken.
REGIE: Constanze Kreusch AUSSTATTUNG: Petra Wilke MUSIKALISCHE LEITUNG: Ralf Schurbohm
Premiere am Freitag, den 21. September 2012 Velodrom

Das letzte Feuer
von Dea Loher (*1964)
An einem Mittag im August wird ein kleiner Junge auf der Straße von einem Auto erfasst. Dieser plötzliche Unfalltod setzt das Drama in Gang und erschüttert das Leben von acht Personen, die nacheinander in Erscheinung treten und deren Schicksale miteinander verbunden sind. Edna, eine junge Polizistin, startet eigenmächtig eine Verfolgungsjagd, um einen vermeintlichen Terroristen zu stellen. Olaf, der Fahrer des Unfallwagens, besitzt keinen Führerschein und hat das Fahrzeug einer ehemaligen Lehrerin, Karoline, heimlich entwendet. Karoline hat ein Verhältnis mit Ludwig, dem Vater des toten Kindes. Seine Frau Susanne und deren Mutter, Peter, der Freund des Täters und ein Fremder, zufälliger Zeuge des Unfalls, sie alle befinden sich im Sog des tragischen Ereignisses. Dea Loher beschreibt die Zerbrechlichkeit der menschlichen Existenz, ihre Figuren fragen nach dem Sinn des Lebens, suchen nach Schuld, sie verweigern Verantwortung und würden gerne vergessen. Die Situationen, in denen die Charaktere aufeinander treffen, sind dabei nicht ohne Komik, denn trotz des unfassbaren Unglücks gelingt der Autorin die Balance zwischen Leichtigkeit und Radikalität.
Dea Loher (*1964 in Traunstein) gehört zu den führenden Autoren deutscher Gegenwartsdramatik. Seit 1998 ist sie beinahe jedes Jahr mit einem Stück bei den Mülheimer Theatertagen vertreten, zweimal gewann sie den Mülheimer Dramatikerpreis, zuletzt 2008 mit „Das letzte Feuer“. 2006 wurde sie in Augsburg mit dem Bertolt Brecht Preis ausgezeichnet, bereits 2005 erhielt sie den Else Lasker-
Schüler-Dramatikerpreis. REGIE: Karin Koller
AUSSTATTUNG: Dorit Lievenbrück
Premiere am Sonntag, den 23. September 2012 Theater am Haidplatz

Die Räuber
Schauspiel von Friedrich Schiller (1759 - 1805)
Die tragische Geschichte zweier ungleicher Brüder: Franz, der Jüngere fühlt sich auf allen Feldern benachteiligt. Sein Bruder Karl steht in der Erbfolge vor ihm, wird vom Vater mehr geliebt und anerkannt, studiert in Leipzig und hat eine Verlobte, die auf ihn wartet - während Franz zu Hause sitzt. Als Karl, der gute Sohn, seinen Vater in einem Brief um Verzeihung für sein ausschweifendes Studentenleben bittet, sieht Franz seine Chance, Karl zu diskreditieren und seine Stellung zu unter- graben. Er fälscht den Brief des Bruders und auch die Antwort des Vaters, er nähert sich gewaltsam Amalie und versucht, den Tod seines Vaters herbeizuführen. Franz schreckt vor nichts zurück, um die Herrschaft des Hauses an sich zu reißen.
Karl wiederum beschließt voller Enttäuschung über seinen Vater, der ihn angeblich für immer aus seinem Hause verbannt hat, zu dem zu werden, für den er gehalten wird. Als Anführer einer Räuber- bande geht er in die Wälder und kämpft als Rächer der Unterdrückten. Doch Karl muss mit ansehen, wie sich im Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit unter den Männern Raub- und Mordlust verselb- ständigen. Als er, um seinen Freund Roller vor dem Galgen zu retten, selbst eine ganze Stadt in Brand setzt und dabei in Kauf nimmt, dass viele Unschuldige zu Tode kommen, ist der tragische Tiefpunkt der eigenen Verstrickung in sinnlose Gewalt erreicht. Karl kehrt ins väterliche Schloss zurück, doch auch das Wiedersehen mit Vater, Bruder und der Geliebten endet tödlich. Karl stellt sich der Justiz.
„Die Räuber“ sind das erste von Friedrich Schiller (1759-1805) veröffentlichte Bühnenstück. 1781 zunächst anonym gedruckt, wurde es bereits am 13. Januar 1782 in Mannheim erfolgreich
uraufgeführt. Für Schiller selbst spitzte sich durch „Die Räuber“ der Konflikt mit seinem Landesherrn zu, er wurde mit einem Schreibverbot belegt und beschloss daraufhin, aus Stuttgart zu fliehen.
REGIE: Marcus Lobbes AUSSTATTUNG: Christoph Ernst
Premiere am Samstag, den 17. November 2012 Theater am Bismarckplatz

Ein Klotz am Bein (Un fil à la patte)
Komödie von Georges Feydeau (1862 - 1921)
Geld oder Liebe. Ferdinand Bois d ́Enghin hat sich entschieden. Chansonsängerin Lucette Gautier berichtet ihrer Schwester Marceline zwar von der überraschenden Rückkehr ihres abtrünnigen Geliebten, was Lucette aber nicht weiß: ihr Beau ist nur erschienen, um endgültig Adieu zu sagen. Denn schon am selben Abend soll seine – bereits im Le Figaro angekün- digte – lukrative Verlobung mit einer anderen Frau stattfinden. Die ohnehin delikate Situation verschärft sich insofern, als Lucette für einen Gesangsauftritt zu diesem Fest engagiert wird. Allen Verschleierungsversuchen zum Trotz kommt die Wahrheit natürlich ans Licht. Und Ferdinand muss feststellen, dass er die Rechnung ohne die hartnäckige Lucette gemacht hat. Zwar will sie ihm nicht an den Kragen, doch gelingt es ihr, ihn während der Feierlichkeiten bis auf das „letzte Hemd“ auszuziehen – und so das Verlöbnis platzen zu lassen...
Georges Feydeau (1832-1921) zählte 30 Jahre lang zu den erfolgreichsten französischen Autoren seiner Zeit. Seine Stücke, Feydeau hat sie selbst als „umgekehrte Tragödien“ bezeichnet, nehmen die Doppelmoral des neuen Bürgertums aufs Korn. Die komische Wirkung entsteht durch eine turbulente und äußerst wirkungsvoll zusammengestellte Abfolge überraschender Handlungssequenzen, in denen die geringste Bedrohung der gewohnten Ordnung eine Lawine von Pannen und Missgeschicken auslöst.
REGIE: Kay Neumann AUSSTATTUNG: Dorit Lievenbrück
Premiere am Samstag, den 19. Januar 2013 Velodrom

Die Dummheit
von Rafael Spregelburd (*1970) übersetzt aus dem argentinischen Spanisch von Sonja und Patrick Wengenroth
Ähnlichkeiten mit lebenden Personen rein zufällig: Im September 2009 standen in Köln vier Personen vor Gericht, um sich für Kunstfälschungen in Millionenhöhe zu verantworten. Sie hatten keine Kopien, sondern nie gemalte Bilder berühmter Künstler wie Pechstein oder Campendonk in den Markt geschleust. Renommierte Sachverständige fielen auf die „Entdeckungen“ herein, die Gemälde hingen bei reichen Sammlern genauso wie in Museen. Gescheitert und aufgeflogen sind die Vier letztendlich durch ihre Geldgier. Rafael Spregelburd lässt in seiner rasanten Komödie “Die Dummheit” von 2003 u.a. eine Kunstfälscherbande geheimnisvoll verblasste Werke von Neorealisten an den Mann bringen oder eine Gruppe von Spielern über ihr mathematisch abgesichertes Gewinnsystem beim Roulette streiten. In mehreren ineinander verschränkten Geschichten versammelt Spregelburd skurrile Gestalten auf der Jagd nach dem großen Geld. Im Milieu des amerikanischen Actionfilms lässt er die von Habgier Getriebenen an der Dummheit scheitern.
Rafael Spregelburd (*1970) ist ein wichtiger Vertreter des zeitgenössischen argentinischen Theaters. Er war Schauspieler und studierte Literatur und Philosophie bevor er begann, selbst zu inszenieren und Stücke zu schreiben. Als Stipendiat am Royal Court London (1998) kam er nach Europa, wurde Hausautor am Hamburger Schauspielhaus und arbeitete an der Schaubühne Berlin. 2005 war er Stipendiat auf Schloss Solitude, Stuttgart. Spregelburd lebt nach wie vor in seiner Heimatstadt Buenos Aires.
REGIE: Florian Lutz
Premiere am Samstag, den 02. Februar 2013 Theater am Haidplatz

Ein Volksfeind
von Henrik Ibsen (1828 - 1906) Schauspiel in fünf Akten
Tomas Stockmann hat mit der Entdeckung einer Heilquelle seiner Heimatstadt zu wirtschaftlichem Aufschwung verholfen. Mit seinem Bruder Peter, dem Bürgermeister des Ortes, hat er den Bau eines Kurbades vorangetrieben. Man hat große Investitionen getätigt, die Badegäste sind gekommen, eine Erfolgsgeschichte für die kleine Küstenstadt.
Tomas führt als verantwortlicher Badearzt seit längerem Untersuchungen zur Wasserqualität durch und findet gesundheitsschädliche Substanzen. Die Verunreinigungen sind baulichen Mängeln und der Nachbarschaft einer Gerberei, die seinem Schwiegervater gehört, geschuldet. Tomas hält es für seine Pflicht, mit seinen Entdeckungen an die Öffentlichkeit zu gehen. Er will das Bad schließen lassen, um Gefahr für die Badegäste abzuwenden. Erst wird er für seine Entdeckung gefeiert, aber dann wird sein Bruder zum erbitterten Gegenspieler. Peter entwirft ein Drohszenario aus Ein- nahmeverlusten und unkalkulierbarer Kostenexplosion, mit dem er zunächst die Presse und schließlich die Mehrheit der Bevölkerung auf seine Seite bringt. Alle fürchten um den guten Ruf der Stadt und den Verlust der investierten Gelder, die Schließung des Bades muss auf jeden Fall verhin- dert werden. Tomas Stockmann wird zunehmend attackiert und gesellschaftlich isoliert. Die Gemein- schaft erklärt ihn zum Volksfeind.
Henrik Ibsen - er arbeitete von 1880 bis 1882 an dem Stück, das er zunächst als Lustspiel bezeichnen wollte - schildert zum einen den provinziellen Stadtkosmos mit all seinen Protagonisten vom Bürger- meister bis zum Chefredakteur, zum anderen reflektiert er die Demokratie und die Problematik von Mehrheitsentscheidungen.
REGIE: Charlotte Koppenhöfer
Premiere am Samstag, den 06. April 2013 Theater am Bismarckplatz

Frau Müller muss weg (in Planung)
von Lutz Hübner (*1964) Mitarbeit Sarah Nemitz
Es geht um die Pool-Position, den besten Startplatz für das Erklimmen der Karriereleiter: Die Zulassung zum Gymnasium! Die Eltern der Klasse 4b sind nervös. Die Noten ihrer Kinder haben sich im letzten Halbjahr drama- tisch verschlechtert, das Klima unter den Schülern scheint vergiftet, ein Mädchen leidet unter Schul- angst. Gleichzeitig erzählen die Schüler zuhause von einer Lehrerin, die dauernd weint und den Unterricht früher beendet, weil sie zur Therapie muss. Da liegt es nahe, Frau Müller zur Verantwortung zu ziehen. Stellvertretend für alle Eltern hat sich eine kleine Gruppe gebildet, die ihr das Misstrauen aussprechen soll, um sie dazu zu bewegen, die Klasse an eine andere Lehrkraft abzugeben. Die Zukunft der Kinder muss gerettet werden.
Gut recherchiert führt der Erfolgsautor Lutz Hübner die Schule als Schlachtfeld unserer Leistungsgesellschaft vor.
REGIE: Sahar Amini
Premiere am Sonntag, den 07. April 2013 Theater am Haidplatz

Die Spitzeder
von Martin Sperr (1944 - 2002)
Es hat sie wirklich gegeben: Adele Spitzeder, 1832 in Berlin als Tochter eines Schauspielerehepaars geboren, aufgewachsen bei verschiedenen Verwandten in Bayern, kam als 28-Jährige nach München. Sie selbst war eine mäßig begabte Schauspielerin, hatte aber einen ausgeprägten Willen, sich aus den materiellen Beschränkungen ihrer Existenz zu befreien.
Zunächst völlig mittellos quartiert sie sich gemeinsam mit ihrer Freundin Emilie Stier in einer heruntergekommenen Absteige ein und erfindet die Geschichte vom reichen Erbonkel in Amerika, dessen Hinterlassenschaft gerade zu ihren Gunsten versilbert werde. Sie muss sich Geld gegen Wucherzinsen leihen, die sie mit weiteren Darlehen abzahlt. Dabei lernt sie eine Frau kennen, die sich gerade entschlossen hat, ihre Ersparnisse gegen bescheidene Zinsen bei eben diesem Geld- verleiher zu hinterlegen. Die beiden Frau verfallen auf die Idee, den Geldverkehr zum gegenseitigen Nutzen kurzzuschließen: die Spitzeder zahlt Frau Fleck für ihr Erspartes höhere Zinsen als der Wucherer und bekommt dafür selbst billigeres Geld. Frau Fleck posaunt das Arrangement in alle Welt und lawinenartig vermehrt sich die Zahl der Einleger. Die “Spitz” nimmt, was sie kriegen kann - und gibt es mit vollen Händen wieder aus, wobei sie mit dem zur Schau gestellten Luxus den biederen Anlegern noch mehr imponiert. Ihre “Dachauer Volksbank” wird zur ernsthaften Konkurrenz für die großen Banken, die um ihre Geschäfte fürchten. Der Verbund der Bankdirektoren spinnt eine Intrige und bringt die Kunden dazu, gleichzeitig und massenhaft ihr Geld abzuheben. Adele Spitzeder geht bankrott, wird angeklagt und zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt.
Martin Sperr (1944-2002) erhielt 1978 für „Die Spitzeder“ den Mülheimer Theaterpreis; zum 180. Geburtstag von Adele Spitzeder verfilmte Xaver Schwarzenberger den Stoff fürs Fernsehen.
REGIE: Michael Bleiziffer
Premiere am Samstag, den 25. Mai 2013 Thon-Dittmer-Palais, Innenhof
Theater Regensburg

Tanz

Zeit.Raum!
Tanzabend mit Choreographien von Yuki Mori und Stephan Thoss

Incantations (UA)
Choreographie von Yuki Mori Musik: Alexandre Rabinovitch und andere

Schwarzer Regen (UA)
Choreographie von Yuki Mori Musik: Max Richter

Carmencita
Choreographie von Stephan Thoss Musik: Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini, Georges Bizet und andere
Das faszinierende Phänomen der Zeit und wie verschieden wir sie erleben, steht im Mittelpunkt des ersten Tanzabends des neuen künstlerischen Leiters und Chefchoreographen von Theater Regens- burg Tanz - Yuki Mori. Mit zwei eigenen Uraufführungen und der Produktion „Carmencita“ des renommierten Choreographen Stephan Thoss präsentiert dieser Abend den Tanz in seinen reizvoll vielseitigen Aspekten und Ausdrucksmöglichkeiten. Von ernst bis heiter, von abstrakt bis hin zur erzählten Handlung reicht dabei die Bandbreite der drei Stücke.
In seiner Choreographie „Incantations“, die von der gleichnamigen Komposition Alexandre Rabino- vitchs inspiriert ist, setzt Yuki Mori die Körper seiner Tänzer in Beziehung zu der treibenden Dyna- mik, die von der Musik ausgeht. Leidenschaftlich expressive Musik findet ihr Echo in den aus- drucksstarken Bewegungen der Tänzer. Sind ihre Körper dem Zeitlauf unterworfen, der von der Musik ausgeht oder können sie ihm ein eigenes Metrum entgegensetzen? In dem höchst spannenden Dialog zwischen Musik und Choreographie lotet Mori aus, in wie weit sich der Tanz eine eigene Realität jenseits der Gesetzmäßigkeiten von Zeit und Raum schaffen kann - eine poetische Welt voller Emotionen und Ausdruckskraft.
Eine höchst individuelle Erfahrung von Zeit beschreibt Mori in „Schwarzer Regen“, dem zweiten Stück des Abends, das er zu Musik von Max Richter choreographiert. Hier widmet er sich der Frage, wie sich ein ganz normaler Tagesablauf, der sich aus Routine, Zufällen und unerwarteten Begegnun- gen zusammensetzt, plötzlich durch ein einschneidendes Ereignis verändert, das einen gemeinsamen Wendepunkt im Leben aller bildet. Angeregt von Arthur Schnitzlers „Traumnovelle“ und nachhaltig beeinflusst von der atomaren Katastrophe in seinem Heimatland Japan, schildert der Choreograph mit intensiver emotionaler Dichte die Geschichte eines Paares. Er folgt für einen kurzen Zeitabschnitt dem Alltag der beiden, zeigt, wie sie sich zu einem bestimmten Moment des Tages trennen, um kurz darauf wieder zu- sammen zu kommen. Und obwohl auf den ersten Blick nichts Außergewöhnliches passiert zu sein scheint, ist doch nichts mehr wie kurz zuvor.
Von ausgesprochen humorvoller Art ist der Blick, den Stephan Thoss mit seinem Stück „Carmencita“ auf die Zeitläufte wirft. Hier hat sich, leicht angestaubt, eine Gesellschaft auf einem Sofa versammelt, die sich ganz dem Andenken an eine schöne Vergangenheit widmet. Routiniert und leicht abge- stumpft vollziehen sie die ständige Wiederholung alter Rituale. Den Anschluss an die Gegenwart und die Zukunft scheinen sie verpasst zu haben. Als sich ihnen, in Gestalt einer jungen Frau, die Möglich- keit bietet, ihrem gewohnten Trott zu entkommen und neue Lebenskraft zu gewinnen, reagieren sie ablehnend und feindselig. Sie sind sich selbst genug und lehnen das Neue ab.
Mit ironischer Finesse hat Stephan Thoss diesen liebevoll-kritischen Blick auf die ewig Gestrigen zu den größten Hits der Opernliteratur choreographiert. So verkörpern die Tänzer die bekanntesten Arien aus „La Traviata“, „Hoffmanns Erzählungen“ und eben auch „Carmen“. Das Stück, das 1999 unter dem Titel „bellulus“ uraufgeführt wurde, war seitdem mit großem Erfolg an den Staatstheatern in Hannover und Wiesbaden zu sehen und wurde auf zahlreichen nationalen und internationalen Gastspielen der Thoss Tanz Kompanie gefeiert.
CHOREOGRAPHIE UND INSZENIERUNG: Yuki Mori (Incantations, Schwarzer Regen) Stephan Thoss (Carmencita)
KOSTÜME: Katharina Meintke (Incantations, Schwarzer Regen) Stephan Thoss (Carmencita)
Premiere am Samstag, den 03. November 2012 Velodrom

Ich, Wagner. Sehnsucht!
Tanzstück von Yuki Mori Musik: Richard Wagner und andere
Richard Wagner fasziniert. Als Mensch und als Komponist. Richard Wagner polarisiert. Als Mensch und als Komponist. Kein anderer Künstler der Musikgeschichte wird so kontrovers diskutiert wie der Vater des „Ring des Nibelungen“ und „Tristan und Isolde“. Eine außerordentlich bewegte Biographie und wegweisende künstlerische Visionen zeichnen den Lebensweg des 1813 geborenen Komponisten, Dirigenten, Schriftstellers und Regisseurs aus. Von den Anfängen als Kapellmeister am Deutschen Stadttheater bis hin zum uneingeschränkten Herrscher über die Bayreuther Festspiele – Richard Wagner ging unbeirrt seinen eigenen Weg, stets getragen vom festen Glauben an das eigene Können, der zeitweise gefährlich nah an Größenwahn zu grenzen schien. Auch in seinem Privatleben ließ er keine Grenzen und Konventionen gelten. Sein explizites, deutsch-revolutionär geprägtes Engagement zwang ihn zur Flucht, Liebesaffären mit verheirateten Frauen brachten ihn ins Gerede und ein luxuriöser Lebensstil stürzte ihn in Schulden. Aber mehr noch als mit Skandalen machte er mit seiner Arbeit auf sich aufmerksam. Seine Weiterentwicklung der deutschen Oper hin zum durchkomponierten Gesamtkunstwerk, in dem Handlung und Musik eine magische Einheit bilden, brachte ihm eine fast gottgleiche Verehrung ein, die teilweise bis heute anhält.
Yuki Mori beleuchtet in seinem Tanzstück verschiedene Aspekte aus dem Leben und Schaffen Wagners, choreographiert biographisch inspirierte Fragmente und Episoden, die sich kaleidoskop- artig zu einem Porträt des Menschen und Künstlers zusammensetzen. Ausgangspunkt ist dabei die Selbstwahrnehmung des Komponisten, seine Sehnsüchte und Visionen. So entsteht weniger eine chronologische Beschreibung seiner Werke als vielmehr die psychologische Annäherung an einen Menschen, der stets das Leben im Extremen gesucht hat.
CHOREOGRAPHIE UND INSZENIERUNG: Yuki Mori KOSTÜME: Thomas Kaiser
Premiere am Samstag, den 26. Januar 2013 Bismarckplatz

Tanz.Fabrik!
Tanzabend mit Choreographien von Yuki Mori und der Kompanie von Theater Regensburg Tanz
Tanz ist eine der ältesten Kommunikationsformen der Menschheit und trotz differenzierter Ausfor- mungen universell verständlich. Musik und Tanz beeinflussen und inspirieren sich gegenseitig. Die Bandbreite der kreativen tänzerischen Interpretation ist dabei außerordentlich groß. Sie reicht von der abstrakten, sinfonischen Choreographie bis hin zum erzählenden Handlungsballett. Schon diese Auflistung der Parameter der Tanzkunst zeigt, wie vielgestaltig die choreographische Annäherung an ein Thema ausfallen kann. In ihrer neuen Reihe Tanz.Fabrik! machen Yuki Mori und die Tänzer des Ensembles eben diese Vielfalt zum Inhalt ihrer Produktionen.
Ausgehend von einem vorher festgelegten Thema, das sich wie ein roter Faden durch den Abend zieht, wählt jeder Choreograph seinen ganz individuellen Weg, um sich dem Thema anzunähern. Ob sich daraus eine eher collagenartige Struktur ergibt oder ob die verschiedenen Choreographien so miteinander in einen Dialog treten, dass am Ende eine inhaltlich zusammenhängende Geschichte steht, wird sich erst während des Probenprozesses ergeben. Der Zuschauer hat so die einmalige Gelegenheit, einen Tanzabend zu erleben, der verschiedene choreographische Handschriften trägt und durchaus bewusst mit Brüchen und Kontrasten umgeht.
CHOREOGRAPHIE UND INSZENIERUNG: Yuki Mori + Theater Regensburg Tanz Premiere am Samstag, den 04. Mai 2013 Velodrom

Tanz.Xtra!
präsentiert von Theater Regensburg Tanz
In dieser Veranstaltungsreihe wird die Kompanie von Theater Regensburg Tanz einen Einblick in ihre Arbeit geben. Öffentliche Proben, Einführungsmatineen, Soireen und eine Reihe von Sonderveranstaltungen sind geplant. Diese werden dem Zuschauer die Gelegenheit geben, die Tanzkompanie im Probenprozess zu begleiten, detaillierte Informationen über die Hintergründe der einzelnen Produktionen zu erfahren und in anschließenden Gesprächen in einen direkten Dialog zu treten.
Theater am Bismarckplatz / Velodrom

Internationale Aids-Tanzgala
Die Internationale Aids-Tanzgala hat sich zu einem tänzerischen Höhepunkt in Regensburg ent- wickelt und soll - in der bewährten Zusammenarbeit mit dem Jazzclub Regensburg und der Aids- Beratungsstelle des BRK Oberpfalz - fortgesetzt werden. International renommierte Tanzensembles und Solotänzer/innen werden von Yuki Mori nach Regensburg eingeladen, wo sie über ihre Arbeit Aidskranke ideell und finanziell unterstützen. Die Künstler verzichten bei diesem Projekt auf ihre Gage, Regensburger Firmen, Insitutionen und Einzelpersonen fördern die Veranstaltung durch Geld- und Sachspenden.
KÜNSTLERISCHE LEITUNG: Yuki Mori
Samstag, den 24. November 2012 Velodrom
Theater Regensburg

Junges Theater

Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor (UA)
von Martin Baltscheit (*1965) Bühnenfassung: Eva Veiders mobile Produktion
Der kluge hübsche Fuchs ist es gewohnt, den jungen Füchsen von seinen Jagden zu erzählen. Er ist gerissen und tollkühn, kein Abenteuer schreckt ihn, kein Trick, um die Hunde des Jägers zu über- listen, ist ihm fremd. Doch eines Tages merken die jungen Füchse, dass der Fuchs alt geworden ist. Er kann nicht mehr so schnell laufen, seine Barthaare werden weiß, und er wird vergesslich. Zuerst nur ein wenig, aber dann immer mehr. Der Fuchs vergisst die einfachsten Dinge und gerät dadurch in viele komische Situationen, aber auch immer öfter in Not. Zum Schluss weiß er nicht einmal mehr, dass er ein Fuchs ist und jagen muss. Was sollen die jungen Füchse jetzt tun, um ihm zu helfen?
„Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor“ wurde 2011 mit dem Deutschen Jugend- literaturpreis ausgezeichnet.
Altersempfehlung: 4+
REGIE: Eva Veiders AUSSTATTUNG: Christian Baumgärtel MUSIK: Ralf Schurbohm
Premiere am Samstag, den 13. Oktober 2012 Probebühne im Theater am Bismarckplatz + mobil

Heidi
Familienstück mit Musik zur Weihnachtszeit nach dem Roman von Johanna Spyri (1827 - 1901) in einer Bearbeitung von Thomas Birkmeir
Ganz allein besteigt das Waisenmädchen Heidi den Berg, der zur Hütte ihres Großvaters führt. Dieser wird von den Dorfbewohnern Alm-Öhi genannt und für einen schlechten Menschen gehalten. Heidi hat sich in den Kopf gesetzt, bei ihrem Großvater zu leben. Doch der Alm-Öhi scheint keine Kinder zu mögen. Heidi gibt jedoch nicht auf. Sie gewinnt sein Herz, und ein unbeschwertes Leben fängt an, denn Heidi liebt die Berge und findet in dem Ziegenhirten Peter einen guten Freund. Doch das Glück währt nicht lange: Die Leute im Dorf erwirken einen amtlichen Beschluss, der Heidi – natürlich nur zu ihrem Besten - in eine strenge Pflegefamilie nach Frankfurt bringt. Jetzt müssen der Alm-Öhi und Peter sich etwas einfallen lassen, um Heidi wiederzufinden – aber auch Heidi schmiedet mit ihrer neuen Freundin Klara Pläne...
Altersempfehlung: 5+
REGIE: Eva Veiders AUSSTATTUNG: Christian Baumgärtel MUSIK: Ralf Schurbohm
Premiere am Sonntag, den 02. Dezember 2012 Velodrom

... Die Welt steht still (UA)
von Helmuth Hensen (*1955) mobile Produktion
Bei einem Fußballspiel kommen Murat und Marco durch einen dummen Zufall an zwei Security-Uni- formen heran und von einer Minute auf die andere ist alles anders: In der Straßenbahn kontrollieren sie die Fahrgäste und verdienen nicht schlecht an den Bußgeldern. Beide hatten sich schon darauf eingestellt, den Rest ihres Lebens ohne Zukunftsperspektive, in einem Alltag aus Stumpfsinn, Intoleranz und Gewalt festzustecken, aber die neue „Geschäftsidee“ hebt die Stimmung bis zur Euphorie, ist ihre große Chance. Das muss gefeiert werden! Aber so cool wie die Party sich anlässt, so schrecklich endet sie. Der Wiederaufprall in die Realität ist hart.
Altersempfehlung: 15+
MUSIK: Jan-S. Beyer
Premiere am Samstag, den 02. März 2013 Probebühne im Theater am Bismarckplatz + mobil

Tschick
von Wolfgang Herrndorf (*1965) in einer Bühnenfassung von Robert Koall
Maik ist 14 Jahre alt, chancenlos verliebt, aus gutbürgerlichem Hause und das einzige, was an ihm nicht langweilig ist, ist seine Alkoholikermutter, die im Tennisclub erzählt, sie fahre zur Beauty-Farm, wenn sie in die Klinik muss. Tschick heißt eigentlich Andrej Tschichatschow. Er kommt mit Alkohol- fahne zum Unterricht und redet mit niemandem - bis zum ersten Tag der Sommerferien, an dem er plötzlich vor dem Haus von Maiks Eltern auftaucht und ihn nötigt, ihn auf eine kleine Ferienreise Richtung Wallachei zu begleiten, in einem geklauten Lada. Es folgen Aufregung, Orientierungslosig- keit, Chaos, Abenteuer, lebensbedrohliche Situationen und die beste Zeit, die Maik in seinem Leben je erlebt hat. Jetzt findet er mit seinem neuen Freund heraus, dass fast niemand so ist, wie er zunächst zu sein scheint.
„Tschick“ wurde 2011 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Altersempfehlung 12+
REGIE: Eva Veiders AUSSTATTUNG: Kathrin Hauer MUSIK: Jan-S. Beyer, Jörg Wockenfuß
Premiere am Samstag, den 01. Juni 2013 Theater am Haidplatz
Theater Regensburg

Konzerte

1. Sinfoniekonzert
Joseph Haydn (1732 - 1809): Ouvertüre zu Orfeo ed Euridice in C-Dur, Hob 28.13 Ludwig van Beethoven (1770 - 1827): Klavierkonzert Nr.4 G-Dur, op. 58 Franz Liszt (1811 - 1886): Orpheus: Sinfonische Dichtung Nr. 4 Kurt Weill (1900 - 1950): Sinfonie Nr. 2
DIRIGENT: Tetsuro Ban 01. & 04. Oktober 2012 Neuhaussaal

2. Sinfoniekonzert
Joseph Martin Kraus (1756 - 1792): Sinfonie c-Moll, VB 142 Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791): Violinkonzert Nr.4 D-Dur, KV.218 Béla Bartók (1881 - 1945): Tanzsuite (1923) Franz Liszt (1811 - 1886): Ungarische Rhapsodie Nr.2, arr. Doppler
DIRIGENT: Tetsuro Ban 12. & 15. November 2012 Neuhaussaal

3. Sinfoniekonzert
Leonard Bernstein (1918 - 1990): Ouvertüre zu Candide Aaron Copland (1900 - 1990): Klarinettenkonzert (1948) Johann Strauß (1825 - 1899): Walzer/ Polka div.
01., 03. & 07. Januar 2013 Neuhaussaal

4. Sinfoniekonzert
Charles Edward Ives (1874 - 1954): The unanswered question Peter Ruzicka (*1948): ...über die Grenze, für Violoncello und Orchester Richard Wagner (1813 - 1883): Sieben symphonische Fragmente aus Parsifal
DIRIGENT: Peter Ruzicka 25. & 28. März 2013 Neuhaussaal

5. Sinfoniekonzert
Giuseppe Verdi (1813 - 1901): Messa da Requiem
DIRIGENT: Tetsuro Ban Montag, 15. April 2013 Audimax
6. Sinfoniekonzert
Georg Friedrich Händel (1685 - 1759): Wassermusik, Orchestersuite D-Dur, HWV 349 Benjamin Britten (1913 - 1976): Violinkonzert Op. 15 Frederick Delius (1862 - 1934): A Village Romeo and Juliet: The Walk to the Paradise Garden Benjamin Britten (1913 - 1976): The Young Person’s Guide to the Orchestra
27. & 30. Mai 2013 Neuhaussaal

7. Sinfoniekonzert
Richard Strauss (1864 - 1949): Rosenkavalier Suite, op. 59 Maurice Ravel (1875 -1937): Klavierkonzert, G-Dur Igor Strawinsky (1882 - 1971): Le Sacre du Printemps
DIRIGENT: Tetsuro Ban 15. Juli 2013 Audimax

Sonderkonzert
Operettenkonzert
12., 15. & 19. Mai 2013 Velodrom

Sonderveranstaltung Theaterball
Der Theaterball kehrt an den Bismarckplatz zurück! Gemeinsam mit den Theaterfreunden Regensburg veranstaltet das Theater Regensburg einen glamourösen Abend mit großem Unterhaltungsprogramm und - natürlich - viel Gelegenheit zum Tanz!
Samstag, 09. Februar 2013 Theater am Bismarckplatz
 

Autor: pm
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