15.03.2017 Pfarrkirchen

EU-Fördermittel

Warmer Geldregen für die bäuerlichen Direktvermarkter

LEADER
Foto: Holger Becker
Der Verein für ein bäuerliches Rottal-Inn erhält für sein Image-Projekt 25.000 Euro.

In den Räumen der Kreisentwicklung des Landratsamtes wurde der Förderbescheid für ein Projekt des Vereins für ein bäuerliches Rottal-Inn überreicht. Damit kann der Verein seine Imagekampagne mit EU-Mitteln finanzieren.

 

1,1 Millionen Euro fließen heuer aus dem EU-Fördertopf an die LEADER-Aktionsgruppe im Landkreis Rottal-Inn, deren Stuerkreis letztlich entscheidet, welche Gelder an bestimmte Projekte im Landkreis gehen. Derzeit wurden 18 Anträge für Projekte eingereicht, eines davon vom Verein für ein bäuerliches Rotal-Inn.

 

Die Kosten für dessen Projekt belaufen sich auf 25.000 Euro. Die EU fördert das Ganze nun mit 60 Prozent, also 15.000 Euro. Der Landkreis beteiligt sich mit 5.000 Euro, die restlichen 5.000 Euro trägt der Verein. „Mit der Imagekampagne für die Direktvermarktung können wir uns besser zusammenschließen und Kräfte bündeln“, freute sich Vorsitzender Ludwg Greil.

 

Mia Goller, die das Projekt für den Verein als Dienstleisterin das Projekt betreut konkretisierte die einzelnen Vorhaben: Derzeit werde eine neue, smartphonetaugliche Homepage erstellt, manplane eine Messepräsenz und vor allem wolle man neue Mitglieder gewinnen. „Es ist übrigens auch möglich, passives Mitglied zu werden. Alle, die wollen, dass die bäuerlichen Strukturen im Landkreis erhalten bleiben, können den Verein mit einem Mitgliedbeitrag unterstützen“, so Goller.

 

Goller sprach auch die breite bäuerliche Vielfalt der bäuerlichen Direktvermarktung im Landkreis an. Von Fleisch, über Gemüse, Honig oder Säften, bis hin zu Schnaps und Milch gibt es alles.

 

Bei der Förderbescheid-Übergabe (v. li.): Alfons Sittinger (Vorsitzender LEADER-Steuerkreis), Mia Goller (Projektleiterin), Ludwig Greil (Vorsitzender Verein für ein bäuerliches Rottal-Inn), Dr. Eberhard Peax (LEADER-Koordinator für Niederbayern) und Inge Hitzenberger (Kreisentwicklung).  

Autor: Holger Becker
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