12.03.2017 Schwandorf

Auktion

Erfreulich: Gute Qualität beim Zuchtviehmarkt

Der Betrieb Schwab aus Lintach im Landkreis Amberg-Sulzbach züchtete diesen Jungbullen des Bullenvaters "Hubraum" (Kat.Nr. 4), der beim letzten Zuchtviehmarkt in Schwandorf zum Prüfungseinsatz an den Besamungsverein Nordschwaben in Höchstädt überstellt wurde.
Foto: Rudolf Traxinger, Schwandorf
Die Zuchtviehauktion des Rinderzuchtverbandes Oberpfalz am Mittwoch, 8. März, in der Schwandorfer Naabhalle war geprägt durch eine gute Qualität der angebotenen Zuchttiere. Sehr gute Preise waren bei den weiblichen Zuchtkälbern zu verzeichnen. Die Erlöse bei den Jungkühen gaben im Schnitt der Auktion etwas nach.

Bei den Zuchtbullen wurden diesmal 15 hoffnungsvolle Jungbullen mit überdurchschnittlicher Qualität angeboten. Wegen zu geringer Nachfrage konnten leider nicht alle Bullen abgesetzt werden. Vier Bullen wurden für den Prüfeinsatz von den Besamungsstationen Höchstädt, Neustadt an der Aisch und Marktredwitz-Wölsau erworben. Weitere vier Bullen konnten zu guten Preisen in den Natursprung verkauft werden.

 

Mit lediglich 43 aufgetriebenen frischmelkenden Jungkühen war die Auktion diesmal knapp beschickt. Die angebotenen Tiere überzeugten durchweg mit guter Qualität. Wegen der Unsicherheiten über die weitere Preisentwicklung bei der Milch waren die Käufer aber diesmal nicht bereit hohe Preisgebote abzugeben. Bei verhaltenem Versteigerungsverlauf errechnete sich am Schluss ein Durchschnittserlös von netto 1.552 Euro. Es konnten aber ausnahmslos alle Jungkühe abgesetzt werden. Besonders gefragt waren auch diesmal wieder laufstallgewohnte Tiere mit guten Euteranlagen. Die durchschnittliche Tagesmilchleistung lag diesmal bei 29,1 Kilo Milch.

 

Mit 74 angebotenen Tieren war der Markt für weibliche Zuchtkälber diesmal etwas geringer beschickt. Bei flottem Marktverlauf konnten ausnahmslos alle Kälber zu sehr guten Erlösen vermarktet werden. Gefragt waren Tiere mit guter Entwicklung und guten väterlichen und mütterlichen Abstammungen.

 

Bei der Versteigerung der männlichen Nutzkälber am 6. März 2017 waren durchweg gute Erlöse zu erzielen. Bei einem Durchschnittsgewicht von 91 kg wurde ein Erlös von 6,25 Euro (inklusive Mehrwertsteuer) je Kilogramm Lebendgewicht erzielt. Für ein männliches Kalb mussten die Käufer somit durchschnittlich 517 Euro (ohne Mehrwertsteuer) anlegen.

Autor: pm / uh

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