08.10.2017 Straubing

OB Pannermayr kämpferisch

Inferno in der Donaugasse: 'Die junge Universitätsstadt Straubing lässt sich nicht unterkriegen'

Brand Donaugasse Ruine
Foto: Dantinger
Nach der Feuerkatastrophe in der Straubinger Donaugasse richtet OB Markus Pannermayr den Blick nach vorn.

Nicht einmal ein Jahr nach dem verheerenden Rathausbrand im November 2016 ist die Stadt Straubing von der nächsten traumatischen Feuerkatastrophe erschüttert worden. Am späten Freitagabend brannte das ehemalige Jugendzentrum in der Donaugasse komplett aus. An dem Gebäude, das jüngst für die Erweiterung des Wissenschaftszentrums vom Freistaat saniert worden war, entstand Sachschaden in Millionenhöhe.
 
Nach Angaben der Polizei brach das Feuer gegen kurz nach 23 Uhr im Dachstuhl aus. Die Straubinger Feuerwehr, die von Kameraden aus dem Landkreis unterstützt wurde, war mit sämtlichen Löschzügen der Stadt im Einsatz.
 
Oberbürgermeister Markus Pannermayr dankte in einem Statement den Einsatzkräften: „Auch bei diesem bitteren Brand hat sich gezeigt, wie dankbar wir für unsere Rettungs- und Hilfsdienste sein dürfen. Vor allem die Feuerwehr war enorm gefordert und hat wieder schnell, souverän, hochprofessionell und wirkungsvoll agiert. Ehrenamtliche waren die ganze Nacht für uns da. Respekt! Und auch die Landkreis-Feuerwehr hat wieder eindrucksvoll gezeigt, wie stark der Zusammenhalt ist. Vergelt‘s Gott!“
Brand Donaugasse Ruine
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Die erste Bilanz des Infernos ist erschütternd: „Es ist fraglich, ob das Gebäude erhalten werden kann“, so ein Polizeisprecher. Der Sachschaden wird auf mindestens fünf Millionen Euro geschätzt. Die Brandursache ist unklar, die Kripo Straubing ermittelt. Zum Glück gibt es keine Verletzten zu beklagen.
 
Pannermayr richtete den Blick am Samstag bereits wieder nach vorn: „Wir haben heute Vormittag schon intensiv mit dem Staatlichen Bauamt besprochen, wie es jetzt weitergeht. Wir brauchen eine klare und belastbare Strategie zum Wiederaufbau des Gebäudes. Darüber hinaus werden wir räumliche Provisorien für die Unterbringung der neuen Studierenden und Professoren des TUM-Campus schaffen müssen.“ Auf Facebook schrieb der OB: „Die junge Universitätsstadt Straubing lässt sich nicht unterkriegen!“
Autor: dc/sms

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