15.03.2017 Straubing

Idee findet große Zustimmung

OB Pannermayr schaltet sich ein: Gibt es bald eine spezielle Hundewiese in Straubing?

Trabrennbahn Straubing
Foto: Casdorf
In Straubing könnte schon bald ein Projekt umgesetzt werden, das Hunden in einem umzäunten Areal ausreichend Bewegungsfreiheit garantiert – und gleichzeitig die Nerven der Spaziergänger schont!

Frei laufende Hunde auf Geh- und Spazierwegen sind vielen Menschen in Straubing ein Dorn im Auge. Doch es könnte bald eine Lösung geben, die den Vierbeinern Bewegungsfreiheit garantiert – und gleichzeitig die Nerven der Spaziergänger schont: Eine umzäunte Hundewiese könnte in der Gäubodenstadt entstehen – und die Idee findet bereits große Zustimmung.

Eine Hundehalterin aus Straubing sagt zum Wochenblatt: „Nicht jeder Hundebesitzer hat einen Garten und nicht jeder kann bzw. sollte seinen Hund ohne Leine laufen lassen aus Rücksicht auf andere. Wenn es aber eine eingezäunte Wiese geben würde, könnten die Hunde auch einmal ungestört toben, ohne jemanden zu belästigen.“

Trabrennbahn Straubing
Bild(er) ansehen
Der Standort für eine Hundewiese könnte in der Nähe der Straubinger Trabrennbahn sein.

Mit dem Vorschlag hat sie sich bereits an Oberbürgermeister Markus Pannermayr gewandt – und ist auf offene Ohren gestoßen. Der Straubinger Rathauschef bei Facebook: „Ich kenne ein derartiges Angebot von anderen Kommunen. Besonders gut läuft es wohl dort, wo sich ein Verein begleitend kümmert.“

Einen Vorschlag für ein passendes Areal hat die Initiatorin auch: „Vorstellen könnte ich es mir in Straubing-Süd. Hier sind viele Hundebesitzer, die sich oft bei der Rennbahn treffen. Dort gibt es ein schönes Stück Wiese, welches sich ideal nutzen ließe. Es wäre ein schöner Treffpunkt für Hund und Mensch.“ Eine Einschätzung, die in den sozialen Netzwerken große Zustimmung findet.

Auch Straubings Oberbürgermeister Markus Pannermayr steht der Idee einer Hundewiese offenbar wohlwollend gegenüber: Bei Facebook kündigt er an: „Ich werde die Idee durch die Verwaltung prüfen lassen.“

Autor: Dominic Casdorf

Weitere Nachrichten aus dem selben Ort: