15.03.2017 Straubing

Cheftrainer "geht als Freund"

Straubing Tigers trennen sich von Larry Mitchell

Larry Mitchell/Straubing Tigers
Foto: Schindler
Cheftrainer Larry Mitchell und die Straubing Tigers haben sich einvernehmlich auf eine Beendigung der Zusammenarbeit verständigt.

Als der 49-jährige Eishockey-Coach Larry Mitchell am 6. Dezember 2014 das Kommando bei den Gäubodenstädtern übernahm, belegten die Straubing Tigers den 14. Tabellenplatz. Die Vorgaben lauteten seinerzeit „ordentlicher Saisonabschluss“ und in der neuen Spielzeit um die Playoffs mitzuspielen. Beides gelang, denn Larry Mitchell brachte den Tigers-Dampfer 2014/2015 sicher in den Hafen und sorgte im Frühjahr 2016 dafür, dass die Zuschauer am Pulverturm wieder Playoff-Eishockey erleben durften. Unvergessen sind der fulminante Auftakt in die Saison 2015/2016, hier grüßte man zwischenzeitlich sogar von der Tabellenspitze, sowie die packende Viertelfinal-Serie gegen den späteren Meister München. In der abgelaufenen Spielzeit wurde die Endrunde erneut erreicht und dem DEL-Rekordchampion Eisbären Berlin in der ersten Runde ein harter Kampf geliefert!

 


„Für mich war die Zeit in Straubing sehr schön. Ein herzlicher Dank geht an alle, die meinen Weg begleitet und mich unterstützt haben. Die angenehme Zusammenarbeit mit Gaby Sennebogen und Jason Dunham ist hier besonders hervorzuheben, denn beiden habe ich viel zu verdanken.“, so Larry Mitchell im Rahmen seiner Verabschiedung. „Abschließend möchte ich ausdrücklich betonen, dass wir im Guten auseinander gehen“, erklärt der scheidende Chefanweiser.

 


„Larry ist als Kollege gekommen und geht nun als Freund“, beschreibt Jason Dunham, seines Zeichens Sportlicher Leiter der Straubing Tigers. „Dass wir nun getrennte Wege gehen, hat weder sportliche, noch persönliche Gründe. Die Sachlage ist ähnlich wie bei einem Spieler, der sich bei uns überdurchschnittlich entwickelt hat und irgendwann einfach nicht mehr zu halten ist. “, bringt es Jason Dunham auf den Punkt. „Wir wünschen Larry Mitchell privat und beruflich nur das Beste und bedanken uns für alles, was er für unsere Organisation geleistet hat“, erörtert der Sportliche Leiter final.

Autor: sms/pm

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