15.08.2012 Straubing

Fest selber friedlich aber…

Wilde Szenen in der Innenstadt

Volksfestpolizei
Foto: Sussbauer
Der Dienstagabend verlief trotz sehr vieler Besucher recht friedlich. In der Straubinger Innenstadt ging es im Anschluss jedoch zum Teil wüst zu, wie der Polizeibericht zeigt.

Nach dem Betriebsende am Volksfest kam es in der Nacht zum Mittwoch zu einem sehr starken Besucherandrang in der Innenstadt. Die Stimmung war teilweise sehr aggressiv, so dass mehrere Streitigkeiten durch die Einsatzkräfte unterbunden werden mussten. Allein im Innenstadtbereich kam es bis in den Morgenstunden zu insgesamt 15 Körperverletzungsdelikten, wobei die Beteiligten meist stark alkoholisiert waren.


Gegen 23.30 Uhr wurde am Theresienplatz ein 30-jähriger nach einem kurzen Wortwechsel von einem Unbekannten mit dem Fuß ins Gesicht getreten und dabei erheblich verletzt.


Gegen 23.50 Uhr wurde am Untern Rain ein alkoholisierter 20-jähriger von einem Unbekannten zusammengeschlagen. Als dieser schließlich am Boden lag wurde er noch von zwei Begleiter des Schlägers mit den Füßen malträtiert. Aufgrund der erheblichen Verletzungen musste der Verletzte ins Klinikum verbracht werden.


Gegen 00.15 Uhr wurde am Theresienplatz ein 17-jähriger von einem Unbekannten grundlos mit einem Faustschlag attackiert, wobei dieser einen Nasenbeinbruch erlitt. Der Schläger konnte unerkannt flüchten.


Gegen 00.30 Uhr wollten zwei junge Burschen am Rentamtsberg beim Adler eine Auseinandersetzung zwischen drei Jugendlichen und einem Mann schlichten. Aus dem Gerangel heraus fielen die Streitschlichter an der Donau ca. 1 m tief auf die Steine der dortigen Uferbefestigung und zogen sich dabei erhebliche Verletzungen zu. Beide mussten mit dem Rettungsdienst ins Klinikum verbracht werden. Die vorher Streitenden hatten sich bereits unerkannt entfernt.


Gegen 00.30 Uhr hielt in der Seminargasse ein Autofahrer mit seinem Fahrzeug unvermittelt an und schlug einen erheblich alkoholisierten Fußgänger ins Gesicht. Was schließlich der Anlass war, bedarf noch weiterer Ermittlungen.



Gegen 00.50 Uhr kam es am Ludwigsplatz zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Dabei bei erlitt einer Verletzungen im Gesicht und eine Brille ging zu Bruch.


Gegen 00.55 Uhr zog ein 27-jähriger einen 30-jährigen Studenten einfach aus seinem Auto und fügte ihm zwei Kopfstöße zu. Dabei wurde die Jacke des Studenten beschädigt. Außerdem fielen auch noch einige unflätige Worte.


Gegen 01.20 Uhr verwechselte ein erheblich angetrunkener 22-jähriger Landwirt aus dem Nachbarlandkreis ein Fahrzeug mit einem Taxi, in dem er gegen die Schiebtüre klopfte. Dabei sprangen drei junge Burschen aus dem Pkw, ohrfeigten den Landwirt und fuhren wieder weiter.


Gegen 02.30 Uhr wurde am Rot-Kreuz-Platz ein 20-jähriger von einem jungen Burschen geschlagen. Nachdem er zwei Faustschläge ausgeteilt hatte, flüchtete er unerkannt. Der Geschädigte musste sich im Krankenhaus behandeln lassen.


Gegen 02.40 Uhr waren zwei junge Männer zu Fuß auf dem Nachhauseweg, als sie in der Mühlsteingasse Höhe Persiluhr von einen 24-jährigen Schüler attackiert und ohne Grund ins Gesicht geschlagen wurden. Mit sichtlichen Verletzungen konnten sie ihren Heimweg fortsetzen.


Gegen 02.40 Uhr pöbelte ein erheblich betrunkener 18-jähriger Schüler am Theresienplatz einen 30-jährigen Landshuter an und schlug ihn einfach ins Gesicht. Der Geschädigte zog sich dabei eine blutige Nase zu.


Gegen 03.10 Uhr kam es in einer Diskothek Am Platzl zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, wobei der Geschädigte einen Faustschlag ins Gesicht bekam. Mit Eintreffen des Rettungsdienstes wurde der Geschädigte bewusstlos und musste vom Notarzt versorgt werden.

Gegen 03.25 Uhr gerieten Am Platzl zwei junge Männer sich in die Haare. Auch hier wurde einer vom anderen zweimal mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Nach Personalienfeststellung wurde der erheblich alkoholisierte Schläger wieder entlassen.


Gegen 03.35 Uhr erhielt in einer Diskothek in der Hebbelstraße ein 20-jähriger von einem Gleichaltrigen mehrere Watsch´n. Auch hier musste die Polizei schlichtend eingreifen.
 

Autor: ss

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