17.02.2017

Frankfurt/Main (AFP)

18 deutsche Städte bewerben sich um mögliche EM-Spiele 2024

Dem DFB zufolge haben 18 deutsche Städte Interesse an der Ausrichtung von Spielen bei der EM 2024, für die sich Deutschland bewerben will. Am 10. März werden alle Bewerber für die Ausrichtung der Euro 2024 verkündet.
Foto: © 2017 AFP Das Rhein-Energie-Stadion in Köln
Dem DFB zufolge haben 18 deutsche Städte Interesse an der Ausrichtung von Spielen bei der EM 2024, für die sich Deutschland bewerben will. Am 10. März werden alle Bewerber für die Ausrichtung der Euro 2024 verkündet.

18 Städte und Stadien haben fristgerecht bis Freitag beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) ihre unverbindliche Interessensbekundung zur Ausrichtung von etwaigen Spielen einer EM-Endrunde 2024 in Deutschland hinterlegt. Um die zehn zu vergebenden Standorte bewerben sich Berlin, Bremen, Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Freiburg, Gelsenkirchen, Hamburg, Hannover, Kaiserslautern, Karlsruhe, Köln, Leipzig, Mönchengladbach, München, Nürnberg und Stuttgart. Das gab der DFB bekannt.

"Wir freuen uns sehr, dass wir so viele Interessensbekundungen aus allen Regionen erhalten haben", sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel und meinte: "Die Resonanz zeigt die große Begeisterung für eine Euro in Deutschland, und sie unterstreicht, dass wir über eine erstklassige Stadioninfrastruktur für ein solches Turnier verfügen."

Bis zum 3. März muss der DFB eine Interessenserklärung zur EM-Ausrichtung beim Europa-Verband Uefa einreichen, am 10. März werden die Bewerber für die Ausrichtung der Euro 2024 verkündet. Am 15. September 2017 wird das DFB-Präsidium die Auswahl der zehn Spielorte vornehmen, mit denen der Verband in das Uefa-Bewerbungsverfahren gehen wird.

Voraussetzung für die Bewerbung um EM-Spiele ist nach den Anforderungen der Uefa eine Netto-Sitzplatzkapazität von 30.000 Plätzen. Dies entspricht der Anzahl der für die Öffentlichkeit verfügbaren Sitzplätze - ausschließlich der Medieninfrastruktur und der Plätze, die wegen Sichtbehinderung nicht verkauft werden können.

Die Stadien in Karlsruhe und Freiburg planen bei den Neu- beziehungsweise Umbauten mit der erforderlichen Nettositzplatzkapazität. Die Interessensbekundung aus Dresden entspricht mit 25.000 Sitzplätzen nicht der von der UEFA geforderten Mindestkapazität. Alle anderen Stadien erfüllen diese Voraussetzung bereits zum jetzigen Zeitpunkt.

Nach Bereitstellung der Bewerbungsanforderungen durch die Uefa am 17. März wird der DFB den Vertretern der Spielorte am 11. April die Anforderungen vorstellen. Bis zum 12. Juni müssen die zu diesem Zeitpunkt weiterhin interessierten Stadien beziehungsweise Spielorte ihre vollständigen Unterlagen im nationalen Bewerbungsverfahren beim DFB einreichen.

Autor: Frankfurt/Main (AFP)

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