20.03.2017 München

124 Partner förden die Gesundheit

Bündnis für Prävention - Gemeinsam für mehr Gesundheit

Frau Freude
Foto: 123rf.com
Um die gesundheitliche Chancengleichheit geht es dem Bündnis für Prävention, dass von Bayern Gesundheitsministerin Melanie Huml ins Leben gerufen wurde. Das Bündnis hat neue Mitglieder. Somit sind es 124.

Das von Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml ins Leben gerufene Bündnis für Prävention hat weitere wichtige Partner gewonnen. Am Montag traten in München 19 neue Mitglieder dem Bündnis bei. Huml betonte: "Ich freue mich, dass jetzt 124 Partner gemeinsam daran arbeiten, die Gesundheit der Menschen in Bayern zu fördern. Dabei sind wir auf einem guten Weg. Jeder setzt sich in seinem Arbeitsbereich und nach seinen Möglichkeiten für dieses Ziel ein. Handlungsfelder sind das gesunde Aufwachsen, die betriebliche Präventionskultur, das gesunde Altern im selbstbestimmten Lebensumfeld und – als Querschnittsthema über alle Bereiche hinweg – die gesundheitliche Chancengleichheit."

 

Die Ministerin fügte hinzu: "Uns geht es auch darum, dass insbesondere Volkskrankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen möglichst früh erkannt oder bestenfalls vermieden werden. Deshalb weisen wir zum Beispiel auf Risikofaktoren wie Bewegungsmangel oder starkes Übergewicht hin. Zugleich ist die Gestaltung gesunder Lebenswelten wichtig. Klar ist: Gesundheitsförderung und Prävention sind gesamtgesellschaftliche Aufgaben, die nur gemeinsam gelingen können."

 

Dem Bündnis, das im November 2015 gegründet wurde, gehören unter anderem die Kammern der Heilberufe und die Krankenkassen an. Mit dabei sind außerdem zahlreiche Verbände, Vereine und weitere Organisationen aus allen Bereichen der Gesellschaft sowie alle bayerischen Ministerien. Neu hinzugekommen sind nun unter anderem die Arbeitsgemeinschaft Geriatrie Bayern e.V., der Bayerische Landkreistag und der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe DBfK Südost, Bayern-Mitteldeutschland e.V. (die vollständige Liste aller neuen Bündnispartner finden Sie unten).

 

Inhaltliche Grundlage für das Bündnis bildet der Bayerische Präventionsplan, den Ministerin Huml im Mai 2015 vorgestellt hatte. An dessen Erarbeitung waren die Staatsministerien und die Träger von Präventionsmaßnahmen in Bayern beteiligt.

 

Bei dem zweiten Forum des Bündnisses für Prävention in der Münchner Residenz wurde am Montag auch eine Befragung des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zu den Aktivitäten der Partner vorgestellt. Demzufolge hatten im Spätsommer vergangenen Jahres 94 Prozent der Bündnispartner bereits Projekte mit Bezug zu den Handlungsfeldern des Präventionsplans umgesetzt. Ferner plante mehr als die Hälfte neue Projekte oder neue Partnerschaften, um den Präventionsgedanken weiter voran zu bringen.

 

Die Ministerin unterstrich: "Daraus wird deutlich: Unser Bündnis entfaltet trotz seines erst relativ kurzen Bestehens positive Wirkungen. Darüber hinaus hat der Freistaat viele Maßnahmen ergriffen, um den Bayerischen Präventionsplan umzusetzen. Ein Beispiel dafür ist die Verbesserung der Zusammenarbeit auf regionaler und kommunaler Ebene im Rahmen der Gesundheitsregionen plus. Bereits 33 Regionen mit insgesamt 41 Landkreisen und kreisfreien Städten sind dabei."

 

Huml fügte hinzu: "Zudem bauen wir eine Präventionsberichterstattung für Bayern auf. Einen ersten Präventionsbericht für den Freistaat wird das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit im kommenden Jahr vorlegen. Denn: Datenbasierte Prävention ist ein wesentliches Merkmal für die Qualität von Präventionsprojekten."

 

Die Ministerin ergänzte: "Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Bayerischen Präventionsplans sind unsere jährlichen Themenschwerpunkte. Jedes Jahr lenken wir die öffentliche Aufmerksamkeit auf dringliche Bereiche der Prävention – in diesem Jahr geht es ab dem Herbst um die Gesundheit der Menschen über 65. Unsere Schwerpunktkampagne 'Gesundes Älterwerden' startet im Oktober 2017. Ziel ist es, dass ältere Menschen möglichst lange aktiv an der Gesellschaft teilhaben können. Deshalb werde ich verstärkt darauf hinweisen, wie dies mit Gesundheitsförderung und Prävention gelingen kann."

 

 

Mehr Informationen zum Bündnis für Prävention und zum Bayerischen Präventionsplan finden Sie unter

https://www.stmgp.bayern.de/behoerden-und-gremien/#Buendnis-fuer-Praevention

http://www.stmgp.bayern.de/aufklaerung_vorbeugung/praeventionsplan/index.htm.

 

 

 

Die neue Bündnispartner des Bündnisforums:

Arbeitsgemeinschaft Geriatrie Bayern e.V.
Bayerischer Landkreistag
Bayerisches Zentrum für Transkulturelle Medizin e. V.
Berufsausbilder-Verband Bayern e.V.
Berufsverband Deutscher Internisten e.V., Landesverband Bayern
Berufsverband mittelständische Wirtschaft e.V., Landesverband Bayern
Evangelischer KITA-Verband Bayern e.V.
Institut für Allgemeinmedizin, Klinikum der Universität München
INVADE e.V. und INVADE gGmbH, Versorgungsforschung zu zerebrovaskulären Erkrankungen und Demenz
Landes-Arbeitsgemeinschaft für kardiologische Prävention und Rehabilitation in Bayern e.V.
MFM Deutschland e.V. - My Fertility Matters, werteorientiertes Projekt zur Begleitung von Mädchen und Jungen in die Pubertät
Papilio e.VProjekt zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenz im Kindergarten - Vorbeugung gegen die Entwicklung von Sucht und Gewalt .
Paul Nikolai Ehlers-Stiftung
Fachkonferenz HIV in Bayern
Verband katholischer Kindertageseinrichtungen in Bayern e.V.
Verband Physikalische Therapie, Landesgruppe Bayern
Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe DBfK Südost, Bayern-Mitteldeutschland e.V.
Therapienetz Essstörung®
BayWa-Stiftung
 

Autor: pm

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