03.05.2017 Augsburg

Abbau von Barrieren

Der Augsburger Zoo erhält das Signet 'Bayern barrierefrei – Wir sind dabei!'

Über 600.000 Menschen besuchen jedes Jahr den Augsburger Zoo. Seit Mittwoch, 3. Mai, ist er auch sichtbarer Partner der Staatsregierung für den Abbau von Barrieren.
Foto: StMAS/Stephan Reichl
Über 600.000 Menschen besuchen jedes Jahr den Augsburger Zoo. Seit Mittwoch, 3. Mai, ist er auch sichtbarer Partner der Staatsregierung für den Abbau von Barrieren.

"Tierwelten barrierefrei erleben zu können, ist für Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen ein großes Erlebnis. Dass im Zoo Augsburg alle Wege asphaltiert und barrierefrei sind, Piktogramme den Rundgang anzeigen und behindertengerechte WCs an mehreren Stellen zu finden sind, halte ich für vorbildlich, so Bayerns Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger heute bei der Übergabe der Signets ‚Bayern barrierefrei – Wir sind dabei!‘.

 

Zoodirektorin Barbara Jantschke nahm das Signet, das für einen konkreten, beachtlichen Beitrag zur Barrierefreiheit steht, entgegen. Sie erklärte, was der Abbau von Barrieren gerade in einem Zoo bedeutet: "Zoos sind für Menschen ein toller Begegnungs- und Erfahrungsort. Uns ist es wichtig, dass auch Menschen mit Handicap die Möglichkeit haben den Zoo mit seinen Tieren barrierefrei erleben zu können. Wir freuen uns, dass unsere Bemühungen die Einrichtung passend zu gestalten mit der Verleihung dieses Signets eine Würdigung erfahren."

 

Für den Abbau von Barrieren in staatlichen Gebäuden, im Nahverkehr, Schulen und Bahnhöfen stellt der Freistaat jedes Jahr Millionenbeträge zur Verfügung. Er kann die Aufgabe aber nicht allein bewältigen und ist auf Partner aus der Wirtschaft und den Kommunen angewiesen. "Wir freuen uns, dass wir mit dem Zoo Augsburg einen weiteren starken Partner für Barrierefreiheit haben. Denn Barrierefreiheit ist ein Vorteil für alle – von Familien mit Kinderwagen über Senioren mit Gehhilfen bis hin zu Menschen mit Behinderung. Deshalb wünschen wir uns noch sehr viele Nachahmer“", so Hintersberger zum Abschluss des Besuchs.

 

Wer noch mehr über das Thema Barrierefreiheit erfahren wollen, findet alle Informationen im Internet unter www.barrierefrei.bayern.de.

Autor: pm / uh

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