10.03.2017 Bindlach/Landkreis Bayreuth

Technische Ursache vermutet

Großbrand im Landkreis Bayreuth – 1.000 Schweine verendet

Feuerwehr
Foto: Ursula Hildebrand
Etwa 1.000 Schweine verendeten am späten Donnerstagabend, 9. März, bei dem Brand in einem Schweinemastbetrieb im Bindlacher Ortsteil Röthelbach. Personen wurden nicht verletzt. Die Kriminalpolizei Bayreuth hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen.

Eine Anwohnerin wählte gegen 22.30 Uhr den Notruf, nachdem sie das Feuer bei der Halle einer Hackschnitzelanlage bemerkt hatte. Trotz des schnellen Eintreffens einer großen Anzahl Feuerwehreinsatzkräfte konnte nicht verhindert werden, dass sich die Flammen von der Halle auf die angebauten Schweinestallungen ausbreiteten. Die Gebäude brannten nahezu vollständig nieder. Dabei verendeten nach derzeitigen Erkenntnissen circa 1.000 Schweine. Den Einsatzkräften gelang es jedoch, ein Übergreifen des Feuers auf ein nahegelegenes Wohnanwesen zu verhindern. In der Folgezeit konnten sie den Brand unter Kontrolle bringen, die Nachlöscharbeiten werden jedoch noch bis in die Morgenstunden andauern. Der Gesamtsachschaden beläuft sich nach derzeitigen Schätzungen auf mindestens 500.000 Euro.

 

Insgesamt waren zweitweise über 200 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren, des Technischen Hilfswerks Bayreuth, der Polizei sowie des Rettungsdienstes mit Mitarbeitern des Kriseninterventionsteams an der Brandstelle. Zudem kamen ein Veterinär und der Bürgermeister der Gemeinde vor Ort. Beamte des Kriminaldauerdienstes Bayreuth nahmen die Ermittlungen zur bislang unklaren Brandursache auf.

 

UPDATE ... weitere Infos der Polizei

Nach dem Brand in einem Schweinemastbetrieb am späten Donnerstagabend im Bindlacher Ortsteil Röthelbach gehen die Beamten des Fachkommissariats der Kripo Bayreuth nach bisherigen Erkenntnissen von einer technischen Ursache aus.

 

Nachdem Anwohner gegen 22.30 Uhr die brennende Halle einer Hackschnitzelanlage entdeckt und den Notruf gewählt hatten, griff das Feuer trotz des schnellen Einsatzes zahlreicher Feuerwehrkräfte auf die angebauten Schweinestallungen über wobei zahlreiche Tiere verendeten.

 

Noch in der Nacht waren Beamte des Kriminaldauerdienstes aus Bayreuth am Brandort. Am Freitagmorgen übernahmen die Brandfahnder des Fachkommissariats die weiteren Ermittlungen. Inzwischen kann die Zahl der verendeten Tiere auf zirka 300 reduziert werden. Derzeit gehen die Kripobeamten von einer technischen Ursache im Bereich der Hackschnitzelanlage aus, die zum Brandausbruch geführt hat. Der entstandene Sachschaden beläuft sich aufgrund neuester Erkenntnisse der Beamten auf etwa eine Million Euro. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an. 

 

Autor: pm / uh

Weitere Nachrichten aus dem selben Ort: