09.03.2017 Nordrhein-Westfalen

Nach Anschuss durch Beamten

Hodenamputation bei einem Räuber

Exhibitionist
Foto: ce
25-jähriger Räuber wird beim Überfall auf eine Tankstelle von einem Polizisten angeschossen und im Genitalbereich getroffen. Aufgrund der notwendigen Amputation seines Hodens, kriegt er nun Schmerzensgeld vom Land.

Der zweite Versuch, ein-und dieselbe Tankstelle auszurauben, kam einem 25-jährigen Mann teuer zu stehen. Bereits 2012 trieb er seine Untaten. Beim erneuten Ausspähen erkannten ihn jedoch die Mitarbeiter und alarmierten die Polizei, die sich in einem Nebenraum auf die Lauer legte.

Als der Räuber die Kassiererin schließlich mit einem Messer bedrohte, griffen laut Legal Tribune Online die Polizisten gleich ein. Da der Mann allerdings nicht stehen bleiben wollte, schoss ein Beamter zwei Mal auf ihn. Eine Kugel traf ihn dabei ins Gesäß und verletzte einen Hoden, der nicht mehr gerettet werden konnte.

Der Geschädigte forderte ein Schmerzensgeld in Höhe von 10000 Euro. Vor dem Landgericht Mönchengladbach einigte man sich aber letztlich auf eine Summe von 2500 Euro.

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