25.03.2017 Österreich

Frauchen lenkte Verdacht auf Nachbarn

Hund versehentlich in Wäschetrockner gesteckt

Wäschetrockner
Um ihr Missgeschick vor ihrem Sohn zu verheimlichen, unterstellte die Frau ihren Nachbarn Tierquälerei

Nach umfangreichen Erhebungen der Beamten der Polizeiinspektion Gratwein/Steiermark stellte sich heraus, dass eine 49-Jährige ihren Yorkshire-Terrier versehentlich selbst in einen Wäschetrockner gegeben hatte. Im Laufe der Vernehmung gab sie diesen Sachverhalt zu.



Sie habe den Verdacht auf ihre Nachbarn lenken wollen, da sie ihrem Sohn ihr Missgeschick nicht erklären wollte.



Die 49-Jährige dürfte ihren Hund unabsichtlich gemeinsam mit zwei gewaschenen Hundedecken in den Wäschetrockner gegeben haben. Sie wird nun der Staatsanwaltschaft Graz zu Anzeige gebracht.



Die Frau hatte am 18. März Anzeige erstattet und behauptet, dass sie nach einem rund einstündigen Spaziergang zu ihrer Wohnung in einem Mehrparteienhaus zurückgekehrt sei und dabei ihren dreijährigen Hund, den sie in ihrer Wohnung zurückgelassen hatte, vor der Wohnungstüre tot aufgefunden habe.



Der Verdacht lag nahe, dass unbekannte Täter den Hund getötet und vor der Wohnungstüre abgelegt hatten.
Autor: Polizei Österreich

Weitere Nachrichten aus dem selben Ort: