08.03.2017 Nordrhein-Westfalen

Urteil in NRW

Lehrerin werden 77.000 Euro zu viel überwiesen

Geld Euro
Foto: 123rf.com
Eine Lehrerin aus Nordrhein-Westfalen bekam vier Jahre lang zu viel Gehalt. Sie selbst will nichts davon gewusst haben.

Vier Jahre lang wurde eine Lehrerin aus Nordrhein-Westfalen fälschlicherweise für zwanzig Stunden pro Woche bezahlt, obwohl sie tatsächlich nur zehn Stunden arbeitete. So kassierte die inzwischen pensionierte Lehrerin laut Spiegel Online 77.000 € zu viel Gehalt. Die Abrechnungen seien schon immer zu kompliziert für sie gewesen, weshalb sie sich auf die Berechnungen verließ.

Nun folgte vom Amtsgericht Düsseldorf die Verurteilung: die Frau wird wegen Betruges und Verletzung ihrer Treuepflicht zu einer Bewährungsstrafe von neun Monaten ausgesetzt. Die 77.000 Euro muss sie zurückzahlen sowie eine Geldstrafe in Höhe von 2500 Euro an ein Kinderhospiz leisten.

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