21.04.2017

New York (AFP)

Medien: Geschasster Fox News-Moderator geht mit 25 Millionen Dollar Abfindung

Der wegen Vorwürfen sexueller Belästigung geschasste Starmoderator des rechten US-Senders Fox News, Bill O'Reilly, soll Medienberichten zufolge eine Abfindung von gut 23 Millionen Euro erhalten haben. Dies entspreche etwa einem Jahresgehalt des 67-Jährigen.
Foto: © 2017 AFP US-Starmoderator O'Reilly hat seinen Job verloren
Der wegen Vorwürfen sexueller Belästigung geschasste Starmoderator des rechten US-Senders Fox News, Bill O'Reilly, soll Medienberichten zufolge eine Abfindung von gut 23 Millionen Euro erhalten haben. Dies entspreche etwa einem Jahresgehalt des 67-Jährigen.

Der wegen Vorwürfen sexueller Belästigung geschasste Starmoderator des rechtsgerichteten US-Senders Fox News, Bill O'Reilly, soll Medienberichten zufolge eine Abfindung von rund 25 Millionen Dollar (23,3 Millionen Euro) erhalten haben. Diese Summe entspreche in etwa einem früheren Jahresgehalt des 67-Jährigen, berichteten am Freitag mehrere US-Medien.

Fox News hatte am Mittwoch mitgeteilt, nach einer "gründlichen und sorgfältigen Prüfung der Anschuldigungen" sei mit O'Reilly eine Einigung erzielt worden, wonach dieser seine Arbeit bei dem Fernsehsender nicht fortsetzt.

Die "New York Times" hatte kürzlich berichtet, O'Reilly und sein Sender hätten insgesamt 13 Millionen Dollar als Schweigegeld an fünf Frauen gezahlt, die dem Moderator sexuelle Belästigung vorgeworfen hätten. Die Frauen mussten sich demnach verpflichten, die Vorwürfe nicht öffentlich zu machen und keine Klagen einzureichen. Betroffen seien Frauen, die entweder für O'Reilly arbeiteten oder in seiner Sendung regelmäßig zu Gast waren.

Der Moderator war eines der bekanntesten TV-Gesichter der USA. Seine seit zwei Jahrzehnten laufende allabendliche Talk-Sendung "The O'Reilly Factor" war ein wichtiger Quotenbringer für Fox News. Im Juli war bereits Fox-News-Chef Roger Ailes zurückgetreten, dem ebenfalls sexuelle Belästigung vorgeworfen wurde. Fox News steht Präsident Donald Trump nahe, der seinerseits im Wahlkampf wegen früherer Prahlereien mit sexuellen Übergriffen unter Druck geraten war.

Autor: New York (AFP)

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